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Sport-Welt Baltimore Ravens gewinnen den Super Bowl
Sport Sport-Welt Baltimore Ravens gewinnen den Super Bowl
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17:47 04.02.2013
Sein Name ist Flacco, Joe Flacco – der Quaterback der Baltimore Ravens wurde zum wertvollsten Spieler des Finals gewählt. Quelle: dpa
New Orleans

Am Sonntag (Ortszeit) bezwangen die Ravens in einem grandiosen Finale von New Orleans die San Francisco 49ers mit 34:31. „Wir haben das Ding zusammen gewonnen – Fans, Spieler, Trainer, Verein“, sagte John Harbaugh nach dem Erfolg über die von seinem 15 Monate jüngeren Bruder Jim trainierten 49ers.

Vor 71.024 Zuschauern im ausverkauften Superdome hatte Baltimore die Partie im ersten Durchgang dominiert und durch Touchdowns von Anquan Boldin, Dennis Pitta und Jacoby Jones zur Pause verdient mit 21:6 geführt. Unmittelbar nach Wiederbeginn baute Wide Receiver Jones mit einem 108-Yard-Kickoff-Return das Ergebnis auf 28:6 aus. Kurz darauf brach in der nach Hurrikan „Katrina“ für mehrere hundert Millionen Dollar renovierten Arena eine knappe halbe Stunde die Stromversorgung zusammen. Die Spieler saßen auf dem Rasen, die Fans vertrieben sich die unverhoffte Pause mit der La Ola.

Als der Strom wieder floss, drehten auch die 49ers endlich auf, erzielten 17 Zähler in Folge und verkürzten somit bis zum Ende des dritten Viertels auf 23:28. „Nach all den Jahren, die wir zusammen verbracht haben, wusste ich, dass es mit einem Jim Harbaugh auf der anderen Seite ein zäher Kampf bis zum Ende wird“, ergänzte John Harbaugh. Er hatte bereits im November 2011 das erste Bruderduell mit 16:6 für sich entschieden.

Quarterback Colin Kaepernick brachte die 49ers mit einem Touchdown-Lauf zehn Minuten vor Ende auf 29:31 heran, die Wende gelang den Kaliforniern jedoch nicht. „Es ist unglaublich, wir machen es niemals leicht, aber so sind wir nun einmal und so ist Baltimore“, sagte Ravens-Quarterback Joe Flacco, der zum wertvollsten Spieler des Finals gewählt wurde. „Es gibt nichts Schöneres, als seine Karriere mit einem Titel zu beenden“, betonte indes Baltimores Middle Linebacker Ray Lewis. Er zog nach 17 NFL-Jahren einen Schlussstrich unter seine Laufbahn. Lewis war bereits dabei, als sich der Verein 2001 seinen ersten Meistertitel holte. Die 49ers hingegen mussten erstmals eine Super-Bowl-Niederlage einstecken. Zuvor hatte San Francisco in den 80er und 90er Jahren bei allen fünf Endspiel-Teilnahmen triumphiert.

Halbzeit-Star Beyoncé tritt in Madonnas Fußstapfen

In der Halbzeit heizte Sängerin Beyoncé dem Publikum im knappen schwarzen Lederoutfit ein und gab während der Pause ein Medley ihrer Hits zum besten, darunter „Crazy in Love“ und „Halo“. In Begleitung zahlreicher Tänzerinnen wirbelte sie schwungvoll über die Bühne des Superdome und zelebrierte dann einen überraschenden Auftritt mit ihren früheren Destiny's Child-Bandkolleginnen Michelle Williams und Kelly Rowland. Im vergangenen Jahr hatte Madonna für die musikalische Halbzeit-Unterhaltung beim Super Bowl gesorgt.

Vor Beginn des größten Sportereignisses in Nordamerika stimmte diesmal Sängerin Alicia Keys die Zuschauer mit ihrer Darbietung der US-Nationalhymne auf das folgende Spektakel ein. Am Klavier trug die 32-Jährige "The Star-Spangled Banner" vor, bevor sich die beiden besten Teams der abgelaufenen NFL-Saison in die Rasenschlacht warfen.

dpa/dapd

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