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Sport-Welt 96 bangt um Fromlowitz
Sport Sport-Welt 96 bangt um Fromlowitz
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01:17 04.12.2009
Von Heiko Rehberg
Florian Fromlowitz hat einen Magen-Darm-Infekt.
Florian Fromlowitz hat einen Magen-Darm-Infekt. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Da hat gerade noch gefehlt: Vor dem Spiel morgen gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen (15.30 Uhr, AWD-Arena) ist der Einsatz von Florian Fromlowitz fraglich. Dem Torwart des Fußball-Bundesligisten macht ein Magen-Darm-Infekt zu schaffen, ob er gegen Bayer auflaufen kann, ist ungewiss. „Wir sind recht optimistisch, dass Florian am Freitag wieder ins Training einsteigen kann“, sagte 96-Trainer Andreas Bergmann. Sollte Fromlowitz passen müssen, wird Morten Jensen im Tor der „Roten“ stehen.

Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer wollen die „Roten“ ihre Torflaute endlich beenden. „Wir müssen auch gegen Leverkusen Mut haben, Chancen kreieren und nutzen, was wir uns erarbeiten“, sagte der 96-Coach. Wieder einmal jubeln würde gerne auch Mike Hanke. Nach langer Verletzungspause hat der 96-Stürmer in dieser Saison noch kein Spiel von Beginn an gemacht, und es ist auch schon fast acht Monate her, dass der ehemalige Nationalspieler für die „Roten“ getroffen hat. Am 11. April gelang ihm beim 2:0-Heimsieg gegen Berlin ein Kopfballtor.

Bei so einer Bilanz wäre es sehr optimistisch, darauf zu hoffen, Hanke könne 96 aus dem Sturmtief führen, zumal er nicht topfit ist. „Mike ist immer noch nicht bei 100 Prozent. Aber ich bin froh, diese Option zu haben“, sagte Bergmann. Eine weitere Alternative für die Offensive könnte Jan Schlaudraff sein. Nach seiner Leistenoperation Anfang November hat der Angreifer bereits ein paar Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert, zumindest ein Kurzeinsatz scheint gegen Leverkusen möglich. „Ob er im Kader ist, wird sich Freitag entscheiden“, sagte Bergmann.

50+1-Regel: Beim Kampf für die Abschaffung der 50+1-Regel geht 96 nach der deutlichen Niederlage bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga Anfang November wieder zum Angriff über und hat einen „Mediator“ ins Spiel gebracht, der zwischen den „Roten“ und dem Ligaverband vermitteln soll. Der Verein prüfe zudem andere Lösungen, auch rechtliche Schritte seien weiterhin möglich.