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Lokalsport Premiere für Männer des VfL Marburg
Sport Lokalsport Premiere für Männer des VfL Marburg
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11:58 12.07.2019
Die Aufsteigermannschaft des VfL Marburg: Teammanager Daniel Keil (hinten von links), Lukas Broermann, Luis Winckelmann, Maximilian Steffen, Leonhard Duden, Felix Bonn, Constantin Gebel, Jonas Flebbe, Thomas Tegtmeier, Moritz von Salis-Soglio, Julius Knab sowie Semjon Hyweege (vorne von links), Georg Langwieler, Simon Flörkemeier, David Bickenbach, Philipp Kornowski, Torben Fisser sowie Nils Kesting. Es fehlen: Johannes Beck, Jonathan Eberle, Stefan Haller, Jonas Meyer-Wilmes, Florian Pantosky und Trainer Moritz Großer. Quelle: privat
Marburg

Da die erste Mannschaft des RRK Rüsselsheim das Aufstiegsspiel zur 1. Regionalliga gegen Hanau verloren hat und die zweite Mannschaft der Rüsselsheimer damit in der Oberliga verbleiben muss steigt der VfL Marburg als Tabellenzweiter der Oberliga auf.

Dabei zeigten die Marburger am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt noch einmal eine starke Leistung und holten mit einem 4:1-Erfolg den entscheidenden Sieg zum 
Aufstieg.

Dabei war die Saison des VfL anfangs von vielen Abgängen und nur wenigen starken Zugängen geprägt – umso stärker ist die Leistung einzustufen. „Die Saison der Herren war insgesamt sehr ordentlich.

Hart umkämpftes Duell mit Frankfurt

Hier in Marburg wächst gerade eine neue vielversprechende Mannschaft zusammen, die in der Konstellation noch nicht lange existiert“, sagt der scheidende Trainer Moritz Großer. „Zeitgleich stehen wir allerdings auch vor einer großen Herausforderung, sind aber froh uns nach unserer sehr starken Hallensaison, in der wir den Regionalligaaufstieg knapp verpasst haben, endlich belohnen zu 
können.“

So lieferten sich die Marburger am letzten Spieltag noch einmal ein hart umkämpftes Duell mit der Frankfurter Eintracht, deren Team in Anbetracht des möglichen Aufstiegs hochmotiviert in die Studentenstadt an der Lahn gereist war.

Marburg dreht nach der Pause auf

Bei hohen Temperaturen begann ein griffiges und gut besuchtes Spiel, in dem sich die Marburger auch auf die lautstarke Unterstützung der Fans verlassen konnten. Der erste Treffer gelang aber den Gästen, die sich mit einem 7-Meter belohnten. Für Marburg schlug aber kurz darauf der später zum Spieler des Spiels gekürte Torben Fisser zurück.

Neben seinem Treffer zum Ausgleich nahm er den Spielertrainer der Frankfurter Gäste, Brettschneider, defensiv völlig aus dem Spiel. Frankfurt wirkte ideen- und kopflos gegen diese taktische Maßnahme.

Mit dem 1:1 ging es auch in die Pause. Danach kamen die Marburger Männer dann mit der nötigen Spitzigkeit zurück und setzten sich durch Tore von Semjon Hyweege, Maximilian Steffen und David Bickenbach auf 4:1 ab. Dabei blieb es auch bis zum Ende.