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Lokalsport Marburg/Cappel II verpasst Matchball
Sport Lokalsport Marburg/Cappel II verpasst Matchball
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00:17 02.05.2019
Mateo Türkes Mannschaft TSV Kirchhain verlor knapp mit 32:33 bei Kleenheim-Langgöns II.  Quelle: Tobias Hirsch
Marburg

Bezirksoberliga Frauen

HSG Wettertal – HSG Marburg/Cappel 21:27 (13:11). „Im Prinzip bestimmten wir das ganze Spiel, in unseren Schwächephasen verpassten wir aber lange, uns abzusetzen“, sagte Marburg/Cappels Coach Christopher Meyer. Für den klaren Sieg sah Meyer die Grundlage vor allem in der „überragenden“ 6:0-Abwehr und der Torfrau Dania Lamping. Auf der Ergebnistafel wechselten die Führungen indes lange hin und her, ehe die Gäste nach dem 21:21 (54.) eine vierminütige Unterzahl durch eine gut verschiebende Abwehr positiv überstanden und Fehler Wettertals mit schnellen Gegenangriffen bestraften.
Tore für Marburg/Cappel: Kira Hanke (6), Judith Kaden (6/1), Ela Schuster (5/3), Laura Schmidt (3), Annalena Knoblauch, Nora Hense (je 2), Janika Hochstraßer, Gabriele Petznick, Pia Hummerich (je 1).

Bezirksoberliga Männer

MSG Linden II – HSG Marburg/Cappel 24:23 (13:10). „Es war ein gutes, kampfbetontes Bezirksoberligaspiel mit einer ein bisschen unglücklichen Niederlage für uns“, sagte Marburg/Cappels Co-Trainer Bernd Portjanow. In der Anfangsphase wollten die Gastgeber „mehr“ und lagen nach 23 Minuten mit 11:6 vorne. Nun wehrte sich Marburg/Cappel und schloss beim 14:15 (38.) fast auf. Nach dem 18:21 (51.) begann die Abwehrumstellung bei den Gästen zu greifen, über 21:21 (55.) und 23:23 (58.) blieb es spannend. Ausgerechnet in einer Überzahlsituation kassierte Marburg/Cappel indes den entscheidenden Gegentreffer.
Tore für Marburg/Cappel: Julian Lumm (10), Patrick Achenbach (4), Jonas Schuster (4/2), Stefan Sangmeister (3), Maximilian Flothow, Ole Pallesen (je 1).

HSG Kleenheim-Langgöns II – TSV Kirchhain 33:32 (18:16). „Es war alles gut“, sagte Kirchhains Trainer Jan Lücker, der sich vor allem darüber freute, dass sich an diesem Spieltag die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt verflüchtigt hatten. Aufgrund technischer Probleme verzögerte sich der Spielbeginn um zwanzig Minuten, danach fand Kirchhain in der ersten Halbzeit noch zu wenig Zugriff in der Deckung. Dies besserte sich im zweiten Abschnitt und der TSV führte sogar schon 25:19. Danach kam der Gastgeber aber wieder heran, wobei der wieder eingesetzte Christian Keil die Fäden zog, stark abschloss und seine Mitspieler gut einsetzte. Hinzu kam, dass Kirchhain ab der 53. Minute fünf „Hundertprozentige“ ungenutzt ließ.

Bezirksliga A Frauen

HSG Lumdatal II – FSG Kirchhain/Neustadt 15:14 (7:6). In einer Begegnung, in der beide Mannschaften es in der Chancenverwertung zu wünschen übrig ließen, hatte die FSG mit einer 5:3-Führung (21.) den besseren Start. Diese verwandelte sich aber drei Minuten nach dem Wiederbeginn zu einem 6:9-Rückstand. Nun hatten die Gäste bis zur 46. Minute einen 6:1-Lauf, danach errang Lumdatal ein 15:15:13 (53.), dass die FSG durch Anna-Lena Arnold dreieinhalb Minuten vor Spielschluss nur noch verkürzte.
Tore für Kirchhain/Neustadt: Paulina Ulrich (6/1), Christina Heinen (3), Kathrin Bosshammer (2/1), Sophie Pitton, Anna-Lena Arnold, Sabine Kliem (je 1).

Bezirksliga B Frauen

HSG Wettertal II – HSG Marburg/Cappel II 20:11 (9:3). Marburg/Cappel verpasste den ersten „Matchball“ um den Titel deutlich gegen einen an diesem Tag zu starken Gegner. Wettertal spielte von Beginn an vollkonzentriert und sicherte bereits in der Anfangsphase mit der 5:0-Führung den entscheidenden Vorsprung. Zwar stabilisierte sich Marburg/Cappels Abwehr in der Folge ein wenig, in Gefahr war Wettertals Sieg über 17:7 (51.) jedoch nicht mehr.
Tore für Marburg/Cappel: Maren Schäfer (4/2), Pia Hummerich (3), Gabriele Petznick (2/2), Franziska Bahnmüller, Nele Schlichting (je 1).

Bezirksliga B Männer

HSG Hinterland – HSG Fernwald 27:21 (13:11). Im letzten Saisonheimspiel vor 200 Zuschauern bildete die starke Abwehrleistung Hinterlands das Schlüsselelement zum Sieg. Nur beim 0:1 lag der Gastgeber im Hintertreffen. Nach dem 8:4 (16.) war Fernwald beim 8:7 noch einmal dran, doch danach funktionierte der Spielplan der Gastgeber wieder. Mit schnell vorgetragenen Angriffen, kombiniert mit der agilen 3-2-1-Deckung, setzte sich Hinterland bis auf 27:18 ab.

Tore für Hinterland: Lukas Schneider (5), Marc Bösser, Marco Otto, Frederic Pfeiffer (je 4), Felix Biberger (3), Henning Pfeil, Philipp Meyer, Christian Scholl (je 2), Sebastian Bruder (1).     

von Michael Seehusen