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Lokalsport Acht Tore fallen beim Derby in Wetter
Sport Lokalsport Acht Tore fallen beim Derby in Wetter
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17:31 08.04.2019
Beim Gruppenliga-Spieltag setzte sich Wetter gegen Richtsberg durch.  Quelle: Thorsten Richter
Wetter

VfB Wetter - BSF Richtsberg 6:2.

Tore: 1:0, 2:0 Max Schneidmüller (4., 17.), 2:1 Oguzhan Soey­lemez (22.), 3:1 Jens Borawski (24.), 3:2 Roberto ­Pozzi (27.), 4:2 Piergiorgio Zucca (65.), 5:2 Jonas Braun (74.), 6:2 Schneidmüller (82.). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Thorsten Eick (FSG Alsfeld/Eifa).

Vor allem in der ersten Hälfte war es ein offenes Spiel, beide Mannschaften ließen den Ball gut in ihren eigenen Reihen laufen. Wurde das Tempo von einer der beiden
Mannschaften angezogen, ergaben sich Räume auf der Gegenseite und es wurde gefährlich.

Nach einem schnell vorge­tragenen Angriff ging der VfB bereits nach drei Minuten in Führung. Eine knappe Viertelstunde nach der Führung kombinierte sich der VfB erneut mit hohem Tempo in den Strafraum der Gäste, wo Piergiorgio ­Zucca maßgenau für Max Schneidmüller querlegte.

Trotz der frühen ­Rückschläge blieben die Ballsportfreunde dran. In der zwanzigsten Minute kam Dennis Lepper an der Fünfer-Kante zum Schuss, verfehlte jedoch knapp das VfB-Gehäuse. Kurz darauf legte Lepper quer auf Oguzhan Soeylemez, der zum 2:1 einschob.

Die Freude hielt beim Gast jedoch nicht lange: Nach einem Eckball stieg Jens Borawski am kurzen Pfosten am höchsten und stellte den alten Abstand wieder her. Ebenfalls nach einem Eckball schloss Roberto Pozzi aus 16 Metern zum 2:3 ab. „Wir haben nicht gut genug  gegen den Ball gearbeitet“, erklärte VfB-Trainer Drescher. „Der Schlüssel war, dass wir aus der Kabine gekommen sind und uns bewusst war, dass wir mehr investieren müssen.“

Nach dem Seitenwechsel war die Partie nun von Nickligkeiten geprägt, welche dem Spielfluss schadeten. Knapp 25 Minuten vor Spielende eroberte der VfB einen Ball in der Vorwärtsbewegung der Gäste. Den schnellen Gegenangriff vollendete Piergiorgio Zucca mit einem Heber zum 4:2. Zwar versuchten die Ballsportfreunde, erneut den Anschluss zu erzielen, doch spätestens nach dem 5:2 von Jonas Braun war das Spiel entschieden. „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die man sich in der Gruppenliga nicht leisten darf“, sagte Kirill Berinski vom BSF-Vorstand.

FSV Schröck - TuS Naunheim 6:0.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Marcel Schmitt (14., 50., FEM, 65., FEM), 4:0 Angelo Rübe (68., FEM), 5:0 Jakob-Bernard Nordlohne (76.), 6:0 Philipp Rene Willershausen (88.).
Zuschauer: 60.

„Rundherum ein gutes Spiel von uns“, sagte Schröcks Stephan Banf, der am Samstag Trainer Tim Wenzel vertrat. In der Anfangsphase war es noch ausgeglichen, doch nach dem Führungstreffer von Marcel Schmitt übernahm der FSV mehr Spielkontrolle. Die Gastgeber erspielten sich mehrere gute Torgelegenheiten, verpassten es
jedoch zunächst, ein zweites Tor nachzulegen.

In der 28. Minute hatte der FSV Pech, als Schmitt und Angelo Rübe kurz hintereinander den Pfosten trafen. Kurz vor der Pause vereitelte FSV-Schlussmann Julian Hilbert eine Großchance der Gäste. Mit dem
frühen Treffer in der ­zweiten Halbzeit legte Schröck den Grundstein für den hohen ­Erfolg. Es war nun ein Spiel ­ausschließlich auf das Tor der Gäste. Der FSV hätte auch noch ­höher gewinnen können.
VfL Biedenkopf – SC Waldgirmes II 0:4. Tore: 0:1 Marius Glasauer (17.), 0:2 Emre Duran (51.), 0:3 Fabio Dahlem (63.), 0:4 Daniel Roskosz (77.). Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Henrik Martin (Niederwald). Anfangs präsentierte sich der VfL gut geordnet, doch in der 17. Minute markierte Marius Glasauer mit einem Flachschuss den SC-Führungstreffer.

Der VfL spielte in der Folge seine Gegenangriffe nicht konsequent zu Ende, ehe Dennis Rakowski doch den Ausgleich auf dem Fuß hatte (30.). „Machen wir das 1:1, dann spielen wir in der Folge auch ganz anders“, erklärte VfL-Trainer Marco D’Ambrosio.

Nach der Pause kam der Gastgeber mit mehr Elan aus der Kabine, doch Emre Duran erzielte mit der ersten Chance im zweiten Durchgang das 2:0 für die Gäste. Nun hatte der VfL zwar mehr ­Spielanteile, ­jedoch gelang es nicht, diese in Torchancen umzumünzen. Der Gast dagegen lauerte auf Fehler und konterte eiskalt. Das 0:3 durch Fabio Dahlem war so die Vorentscheidung (63.), den Schlusspunkt setzte Waldgirmes mit dem Treffer von Daniel Roskosz.

von Jonathan Gölz