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Lokalsport Der Abstieg rückt immer näher
Sport Lokalsport Der Abstieg rückt immer näher
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15:56 20.04.2019
Elversbergs Kevin Koffi (rechts, gegen Stadtallendorfs Tomislav Baltic) drehte gegen die Eintracht so richtig auf und erzielte vier Tore. Quelle: Nadine Weigel
Stadtallendorf

Für den gelbgesperrten "Mo" Arifi rückte Damijan Heuser in die Startelf. Ebenso bekam Abdel-Ghani den Vorzug vor Arne Schütze, der zuletzt gegen Homburg noch in der Anfangself stand.

Das Spiel begann aus Stadtallendorfer Sicht zunächst vielversprechend. Bereits nach sechs Minuten köpfte Tomislav Baltic die Gastgeber nach einem Freistoß von Fliess mit 1:0 in Führung. Doch es dauerte nicht lange, da drehte ein Elversberger Spieler so richtig auf: Kevin Koffi, der bereits im Hinspiel das entscheidende Siegtor beim 2:1 markierte. Seinen ersten Treffer erzielte der bullige Stürmer nach Flanke des ehemaligen Stadtallendorfers Israel Suero Fernandez per Kopf zum Ausgleich (16.). Nur zwei Minuten später legte er per Heber über Vincek auf 2:1 nach (18.). Seinen lupenreinen Hattrick machte Koffi kurz vor dem Pausenpfiff perfekt, in dem er freistehend vor Vincek zum Abschluss kam (45.). Stadtallendorf hatte im ersten Druchgang zwar mehr Ballbesitz, aber es fehlte die Zielstrebigkeit. Die beste Eintracht-Chance im ersten Durchgang sahen die 724 Zuschauer in der 18. Minute, in der Vier den Ball von der Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei zog.

Elversberg schaltete nach dem Seitenwechsel einen Gang höher und legte los wie die Feuerwehr. Kevin Koffi sorgte in der 47. Minute für seinen vierten "Streich", bei dem er zunächst geschickt wurde, Vincek umkurvte und schließlich zum 4:1 einschob. Nur zwei Minuten später legte Vidakovics seinen ehemaligen Teamkollegen Fernandez im Strafraum. Die Folge: Elfmeter. Diesen verwandelte Feil zum 5:1 (50.). Die Eintracht kam in der 56. Minute in Person von Felix Nolte noch zum Anschlusstreffer. Der "Joker" vollendete eine Flanke von Döringer mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:5. Danach waren dann wieder die Gäste am Zug. Nach Foulspiel von Vidakovics an Fernandez zeigte Schiedsrichter Tobias Döring erneut auf den Punkt und stellte zudem Stadtallendorfs Kapitän mit Gelb-Rot vom Platz (62.). Den Strafstoß verwandelte der gefoulte Fernandez zum 6:2 (63.). Tore sahen die Zuschauer danach keine mehr, dafür aber noch zwei Platzverweise der Gäste. Zunächst erwischte es den eingewechselten Aldin Skenderovic, nach dem er Felix Nolte binnen zwei Minuten zwei Mal foulte und die Ampelkarte sah (82.). Nur eine Minute später musste sein Teamkollege Patryk Dragon mit Gelb-Rot vorzeitig Duschen gehen, der ebenfalls Nolte von den Beinen holte.

von Stefan Weisbrod (aus dem Stadion) und Lukas Geil