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Sport in Stadt und Land Tim Wenning holt 1. Platz
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17:41 10.05.2022
Tim Wenning freut sich mit Adrian Zühl und Waldemar Kullmann über den Sieg. 
Tim Wenning freut sich mit Adrian Zühl und Waldemar Kullmann über den Sieg.  Quelle: Foto: Marco Rauch
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WEIMAR

Tim Wenning hat für eine faustdicke Überraschung bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des TSV Niederweimar gesorgt. Nicht Titelverteidiger Adrian Zühl oder Favorit Michael Kullmann holte den Titel, sondern der 26-jährige Gisselberger. Zusammen mit dem 80-jährigen „Mr. Tischtennis“ Waldemar Kullmann gewann Tim Wenning außerdem den Titel im Doppel. Im Einzel-Halbfinale setzen sich Zühl gegen Jürgen Bier mit 3:0 durch und am Nebentisch überraschend Wenning gegen Michael Kullmann (3:1). Adrian Zühl lag im ersten Satz des Finales 6:10 zurück, konnte aber ausgleichen. Wenning zeigte sich jedoch nervenstark und holte sich den ersten Durchgang mit 12:10 und legte durch ein 11:8 das 2:0 nach. Den dritten Satz hatte Zühl eigentlich schon mit 11:9 gewonnen, denn bei 10:9 verfehlte Wennings Konterball den Tisch. Schiedsrichter Marco Rauch hatte bereits die Sätze auf 2:1 gestellt, doch dann intervenierte Adrian Zühl: „Der Ball hat die Kante noch leicht gestriffen!“ Nach dieser sehr fairen Aktion, die beim Tischtennis jedoch üblich ist, ging es bei 10:10 weiter und Tim Wenning fehlten nur noch zwei Punkte zum Titelgewinn. Doch „Adi“ schaffte mit 12:10 den Anschluss und konnte durch ein 11:7 zum 2:2 ausgleichen. Im Entscheidungssatz legte Wenning mit seinen gut platzierten Rückhand-Konterbällen los und führte 5:0. „Meister Klopper“ Zühl hielt mit harten Schüssen dagegen und kam auf 5:6 heran. Tim Wenning erspielte sich dann aber beim 10:6 vier Matchbälle von denen Adrian Zühl drei abwehren konnte. Nach dem 3:2 (11:9) jubelte der Gisselberger, der in der zweiten Mannschaft gemeldet ist, über seinen ersten Titel. Im Doppel-Halbfinale hatten Michael Kullmann/Philipp Schneider 3:2 gegen Adrian Zühl und Abteilungsleiter Thomas Kutsch gewonnen und auch Tim Wenning/Waldemar Kullmann zogen durch ein 3:1 gegen Daniel Minkin und den 80-jährigen Kalle Mösbauer ins Endspiel ein. Hier ließen Waldi und Tim gegen Schneider/M.Kullmann beim 11:9, 11:7, 11:7 nichts anbrennen.

Von Marco Rauch