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Sport in Stadt und Land Fünf weitere Medaillen für Marburger Fechter
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16:50 15.03.2022
Von links: Amelie Barkholz, Fenja Kröpelin, Finja Herwig, Quentin Herwig und Joscha Kröpelin
Von links: Amelie Barkholz, Fenja Kröpelin, Finja Herwig, Quentin Herwig und Joscha Kröpelin Quelle: VfL Marburg
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Marburg

Fürs dritte Turnier des Jahres reisten unsere jungen Marburger Florett-Fechter nach Braunschweig zum Till-Eulenspiegel-Turnier.

Das Turnier begann am Samstag mit der Altersgruppe U15. Bei den Damen gingen Amelie Barkholz, Fenja Kröpelin und Finja Herwig an den Start. Amelie und Fenja gingen mit sehr guten Ergebnissen aus der Vorrunde heraus, während Finjas Runde eher durchwachsen lief. Sie fing sich jedoch wieder in der K.O.-Runde und zeigte ihre gewohnt gute Leistung. Alle 3 Mädchen schafften es durch die erste K.O.-Runde und so mussten im Viertelfinale Amelie und Finja gegeneinander ins Gefecht. Finja gewann und Amelie sicherte sich so den 11ten Platz. Im Halbfinale scheiterten leider sowohl Fenja, als auch Finja an ihren Gegnerinnen, weshalb sie sich in der Entwertung den dritten Platz teilten.

Bei den Herren nahmen Quentin Herwig und Joscha Kröpelin am Wettkampf teil. Sie zeigten hervorragende Leistungen in der Vorrunde, weshalb sie als Erster und Zweiter platziert in die K.O.-Runde gingen. Nach 2 weiteren Siegen konnte Quentin erst im Halbfinale gestoppt werden und erreichte ebenso wie seine Schwester den 3ten Platz. Joscha konnte bis ins Finale vorrücken und musste sich leider in einem spannenden Gefecht mit 9:15 geschlagen geben. Er konnte sich damit im zweiten aufeinanderfolgenden Turnier die Silbermedaille holen.

Am Sonntag blieben die Geschwister Herwig noch in Braunschweig um sich am Wettkampf in der höheren Altersklasse U17 zu messen. Wie ihr Vereinskamerad Joscha am Vortag ließ sich Finja am Sonntag nicht aufhalten, bis sie das Finale erreichte, dass sie leider knapp verlor. Damit konnte sie sich jedoch in einer höheren Altersgruppe noch einmal steigern und eine weitere Silbermedaille ergattern. Ihr jüngerer Bruder Quentin hatte leider wenig Glück mit den älteren Gegnern und konnte seinen Erfolg vom Vortag nicht wiederholen. Er erreichte dennoch einen sehr respektablen 8ten Platz.

Von André Freisberg