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Sport in Stadt und Land Eine Bestzeit folgte der nächsten
Sport Lokalsport Sport in Stadt und Land Eine Bestzeit folgte der nächsten
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11:31 04.05.2022
Die erfolgreichen Nachwuchsteilnehmerinnen vom VfL 1860 Marburg-Schwimmen: Lilith Echternach (von links), Nora Wagner und Vera Berberich.
Die erfolgreichen Nachwuchsteilnehmerinnen vom VfL 1860 Marburg-Schwimmen: Lilith Echternach (von links), Nora Wagner und Vera Berberich. Quelle: Privatfoto
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Frankenberg

Das Mai-Schwimmfest in Frankenberg war nach langer coronabedingter Pause ein Wettkampf zum rechten Zeitpunkt.

Die vielen Fragezeichen im Vorfeld zum Leistungsstand lösten sich schnell in Wohlgefallen auf.

Eine Bestzeit folgte der nächsten, die Euphorie nahm alle mit. Julia Overberg und Alexander Kunath (beide Jg. 2001) setzten die richtig großen Akzente.

Julia Overberg knackte den von Nathalie Pohl im Jahre 2013 aufgestellten Bezirksrekord über 50m Rücken mit 0:30,44 Min. deutlich.

Über 100m Freistil zog sie mit 1:02,62. Min. als zweitschnellste ins Finale ein.

Trotz einer Steigerung auf 1:02,09 Min. musste sie Im Finale Karla Völker (Erlangen) wieder den Vortritt lassen. Ebenso flott unterwegs Alexander Kunath, der über 400m Freistil mit 4:22,70 Min. einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Souveräne Siege in den Finals über 100m Freistil (0:53,04) und 100m Rücken (1:02,39) legten den Grundstock zum Gewinn des Ehrenpreises der Stadt Frankenberg.

Leistungsmäßig einen Riesensprung gelang Lennardt Langenbach (2006). Bei seinen Siegen in den Sprintrennen über 50m Freistil (25,91), 50m Rücken (30,44) und 50m Delfin (29,94) unterbot er seine Bestmarken um mehrere Sekunden. Die Topleistung gelang im über 50m Freistil mit 471 LEN- und 10 Rudolf-Punkten.

Mit einer Distanz von insgesamt 2600m hatte sich Oliver Mania (2006) das anspruchsvollste Programm ausgesucht. Über 400 und 1500m Freistil und 100m Rücken konnte er sich mit deutlichen Bestmarken in die Siegerliste eintragen.

Drei Siege auch für Sophie Wagner (2005), die über 100 und 400m Freistil (1:08,53/5:37,81) und 200m Lagen (2:52,54). Jeweils zweimal Gold fischten Hanna Schmidt-Dege (2006) und Nora Wagner (2009) ab. Mit dem Sieg in der Jahrgangswertung schwamm sich Hanna Schmidt-Dege mit 1:28,91 Min. überraschend ins Finale. Im Finale schwamm sie dann auf Rang drei und unterbot die erste wenige Stunden alte Bestmarke um 69/100. Einen Superwettkampf legte auch Nora Wagner mit deutlichen neuen Bestmarken hin. Gold gab es über 50m Brust (46,02) und 50m Rücken (39,62).

Ebenfalls einen gelungenen Auftritt legte Elias Hanstein (2006) mit Silber und Bronze über 100m Brust bzw. 50m Rücken hin.

Für eine überraschende Bronzemedaille sorgte Lilith Echternach (2009) über 50m Brust mit (50,68). Bronze auch für Vera Berberich (2007), die über 100m Brust auf das Siegerpodest schwimmen konnte.

Von Manfred Hellmann