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Sport in Stadt und Land Biedenkopfer Jungs gehören zu Deutschlands Top Ten
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17:31 10.05.2022
Hinten v.l.: Wolfhard Glodde, Joris Backhaus, Carl Jäger, Jonas Dettbarn, Okke Hummel, Joshua Johnson, Eric Donges. Vorne v.l.: Josua Müller, Till Nassauer, Leonard Fink und Noah Devic.
Hinten v.l.: Wolfhard Glodde, Joris Backhaus, Carl Jäger, Jonas Dettbarn, Okke Hummel, Joshua Johnson, Eric Donges. Vorne v.l.: Josua Müller, Till Nassauer, Leonard Fink und Noah Devic. Quelle: Foto: Kristof Koch
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Biedenkopf

Die letzte Deutsche Meisterschaft der männlichen U16 hatte 2019 in Biedenkopf stattgefunden. Nach zwei Jahren Coronapause starteten die diesjährigen Deutschen Titelkämpfe der Volleyballjugend mit der U16 männlich in Berlin. Im direkt beim Olympiastadion gelegenen Horst-Kober-Sportzentrum, erlebten Spieler, Trainer und die mitgereisten Eltern drei tolle Tage. Für den Biedenkopfer Nachwuchs ist der erreichte 10. Platz unter 16 teilnehmenden Mannschaften ein mehr als respektables Ergebnis.

Ausrichter der DM und guter Gastgeber war der SC Charlottenburg Berlin, der Stammverein der Berlin Recycling Volleys, die sich am Samstag zum zwölften Mal den Deutschen Meistertitel der Männer holten. Die Biedenkopfer Jungs durften bei diesem Großevent dabei sein. Die Recycling Volleys hatten die U16 Teams eingeladen und ermöglichten den Mannschaften, die am Samstag rechtzeitig mit ihren Spielen fertig waren mit einem Shuttel-Service die Fahrt quer durch Berlin zur Max-Schmeling-Halle. Bei fantastischer Stimmung in der mit 8500 Zuschauern voll besetzten Arena wurden der 3:1 Erfolg der BR Volleys gegen den VfB Friedrichshafen und die anschließende Meisterehrung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die U16 DM musste das TVB-Team leider kurzfristig auf den Corona erkrankten Mittelblocker Ole Dünnes verzichten. Das Trainergespann Wolfhard Glodde und Eric Donges hatten ihr Team aber gut aufgestellt und es zeigte sich, dass die Biedenkopfer Nachwuchstalente im Konzert der „Großen“ prima mithalten konnten. In der Vorrunde kam gleich der ersten Partie eine Schlüsselrolle zu, die Kapitän Joris Backhaus, Jonas Dettbarn, Okke Hummel, Carl Jäger, Joshua Johnson, Leonard Fink, Josua Müller, Noah Devic und Till Nassauer bravourös meisterten. Gegen den Nachwuchs von Zweitligist USC Braunschweig wurde glatt mit 25:20 und 25:14 gewonnen. Im zweiten Spiel traf man dann auf das VLW Stützpunktteam vom VfB Friedrichshafen. Gegen die Jugendauswahl des Deutschen Vizemeisters zeigten die Biedenkopfer beim knappen 1:2 (16:25, 26:24, 11:15) eine sehr starke Leistung. Nicht nur körperlich überlegen war dann der spätere Finalist TSV Unterhaching, gegen den mit 12:25 und 21:25 verloren wurde.

Auch in der Zwischenrunde, in der jeweils ein Gruppendritter gegen einen Gruppenzweiten um den Einzug in die Runde 1 bis 8 spielten, stimmte gegen den Eimsbütteler TV trotz der 24:26 und 20:25 Niederlage beim TVB die Leistung. Durch das anschließende 2:1 (21:25, 25:15, 15:11) gegen den TSV Schmiden erreichten die Biedenkopfer die Top Ten. Im Platzierungsspiel 9/10 gegen den Rumelner TV fehlte beim 20:25 und 20:25 am Ende eines langen Meisterschaftsturnieres dann doch etwas Kraft und Konzentration.

Chefcoach Wolfhard Glodde zog jedoch ein positives Fazit. „Die Jungs haben das sehr gut gemacht, hin und wieder fehlte uns leider das berühmte Quäntchen Glück. Viele der Teams im Vorderfeld sind zudem Auswahlmannschaften, die für einen Verein starten und da haben wir uns als reine Vereinsmannschaft wirklich gut verkauft.“

1. SCC Berlin Juniors

2. TSV Unterhaching

3. TSV Grafing und

TSC Berlin

5. TuS Kriftel

6. Eimsbütteler TV

7. VfB Friedrichshafen

8. L.E. Volleys (Leipzig)

9. Rumelner SV

10. TV Biedenkopf

11. TSV Schmiden

12. Erfurter VC

13. TuB Bochhold

14. USC Braunschweig

15. VC Halstenbeck-

Pinneberg

16. TV Baden

Von Anne Glodde