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Lokalsport VfL Biedenkopf hofft auf Kontinuität
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17:00 03.08.2021
Der VfB Biedenkopf möchte, wie hier im Finale des Biedenkopf-Kreispokals, auch in der neuen Gruppenliga-Saison jubeln.
Der VfB Biedenkopf möchte, wie hier im Finale des Biedenkopf-Kreispokals, auch in der neuen Gruppenliga-Saison jubeln. Quelle: Nadine Weigel
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Biedenkopf

Nach zehn Spielen stand der VfL Biedenkopf in der vergangenen Saison der Gruppenliga Gießen/Marburg auf dem sechsten Tabellenplatz. In der nächsten Spielzeit will der Verein wieder „oben“ mitspielen.

Der Rückblick: „Ich bin mit Platz sechs in der vergangenen Saison sehr zufrieden gewesen – und auch mit unseren Pokalspielen. Das gilt es jetzt aber in der neuen Saison zu bestätigen“, sagt Biedenkopfs Trainer Vladimir Kovacevic, der 2019 zum VfL gekommen ist.

Die Corona-Pause: Für den Coach, der zuvor bereits den VfB Marburg und den FC Ederbergland trainiert hatte, war die fußballfreie Zeit „fürchterlich“ – und er fügt an: „Ich bin seit 30 Jahren immer fünf- bis sechsmal in der Woche beim Fußball gewesen – das war ohne den Sport ganz neu für mich.“ Anfangs habe der Übungsleiter die Zeit noch genossen, später aber nicht mehr. „Ich bin einfach ein Fußballer aus Leidenschaft“, merkt Kovacevic an.

Die Veränderungen: Die wohl größte Veränderung ist der spielende Co-Trainer Enrico Zucca (FSV Schröck). Neu im Team sind außerdem Ernes Hidic (VfB Marburg), Cihan Bicen (FC Türk Gücü Breidenbach), Dominik Geiss, Jan Niklas Runzheimer sowie Maximilian Muth (alle FC Ederbergland). Verlassen haben Thorsten Gantenberg (Spvgg Rauischholzhausen), Benny Sabau (SG Eschenburg), Yanik Spenner (VfB Wetter) und Grzegorz Gawle (zurück nach Polen) den Verein. „Im Moment gibt es noch ein Fragezeichen, wo wir eigentlich stehen. Aber wir haben unsere Abgänge auf jeden Fall kompensiert und uns verstärken können – auch wenn wir gute Spieler wie Thorsten Gantenberg verloren haben“, sagt Kovacevic.

Die Taktik: „In den ersten Jahren haben wir uns in den Spielen viel hinten reingestellt“, merkt Kovacevic an. Damit soll nun Schluss sein. „Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufdrängen. Ich mache mir viele Gedanken, welche Taktik es am Ende wird – ob es ein 4-4-2 wird oder ein anderes System. Das kann ich jetzt noch nicht genau sagen“, fügt Kovacevic an.

Das Ziel: „Mein Ziel ist es, dass wir uns weiter in der Tabelle nach vorne entwickeln. Und ich möchte, dass die Mannschaft einen vernünftigen Fußball spielt“, sagt Kovacevic. Ansonsten hofft der Coach, dass das Team noch stabiler in seinen Leistungen wird. Zudem gibt der Coach als Saisonziel die Ränge drei bis sieben vor. „Wenn es perfekt laufen sollte, nehmen wir das selbstverständlich mit“, fügt Kovacevic an. Aufgrund der langen Pause hat der Übungsleiter einen weiteren Wunsch: „Ich will einfach mal ein bis zwei Jahre am Stück kontinuierlich mit dem Team trainieren und vor allem Partien ausspielen können. Zweimal die Woche Training kannten wir zum Beispiel gar nicht mehr“, merkt der Biedenkopfer Trainer an.

Und sonst? In einer OP-Umfrage bei den Verantwortlichen der Gruppenligisten nannten acht Klubs als Meisterschaftsfavoriten den VfL Biedenkopf. Der Verein, der am zweitmeisten als Aufstiegsanwärter genannt wurde, war der FC Burgsolms mit vier Stimmen. Zudem wurden der FSV Schröck und der SV Leusel jeweils zweimal als Meisterschaftskandidat genannt. Der VfB Wetter und der RSV Büblingshausen sind je von einem anderen Liga-Konkurrenten als Aufsteiger in die Verbandsliga erwähnt worden.

Von Leonie Rink

01.08.2021
01.08.2021