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Lokalsport Training ist aktuell nur in der Halle möglich
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11:58 13.02.2021
Stadtallendorfs Ben-Luca Fisher (Mitte; hier gegen Stuttgarts Nikos Zografakis, beobachtet von Muhamet Arifi) fällt mit einem Handgelenksbruch mehrere Wochen aus.
Stadtallendorfs Ben-Luca Fisher (Mitte; hier gegen Stuttgarts Nikos Zografakis, beobachtet von Muhamet Arifi) fällt mit einem Handgelenksbruch mehrere Wochen aus. Quelle: Foto: Thorsten Richter
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Stadtallendorf

Ein kleiner Rest des ursprünglich komplett für dieses Wochenende angesetzten 23. Spieltags der Fußball-Regionalliga Südwest ist noch übrig geblieben: Am Freitag unterlag Balingen mit 2:5 gegen die Bundesliga-Reserve von Mainz 05, Simon Brandstetter traf dabei für die Gäste dreifach, Marlon Mustapha zwei Mal. Am Samstag (14 Uhr) sollen Hoffenheim II und Bahlingen sowie Offenbach und Großaspach gegeneinander spielen, am Sonntag (14 Uhr) dann VfB Stuttgart II und der FC Homburg.

Der Rest der Liga – Eintracht Stadtallendorf inbegriffen (die OP berichtete) – hat unfreiwillig frei. Wobei zumindest zumindest Dragan Sicaja darüber nicht wirklich böse ist: „Wenn wir spielen müssen, dann spielen wir“, sagte er, die Bedingungen in dieser Woche sind für eine Spielvorbereitung aber alles andere als gut gewesen: Die Plätze am Herrenwaldstadion sind allesamt vereist und daher nicht nutzbar, daher wurde improvisiert, etwa in der Herrenwaldhalle trainiert: Athletiktrainer Stefan Backhaus nahm die Spieler unter seine Fittiche. „Wir machen das beste aus der Situation, alle ziehen voll mit“, lobte Coach Sicaja seine Spieler, die wenigstens ab und zu den Ball sahen: „Ein bisschen Fünf gegen Zwei, mehr ist auf dem Boden nicht machbar. Die Verletzungsgefahr ist zu groß.“

Apropos Verletzungen: In Ben-Luca Fisher ist ein weiterer Spieler zum „Lazarett“ gestoßen. Der 18-Jährige, der sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung erarbeitet hatte, zog sich im vorvergangenen Spiel, dem 1:1 beim FC Bayern Alzenau, einen Bruch des linken Handgelenks zu. Kurz nach der Halbzeitpause stürzte er unglücklich, nachdem er bei einem Zweikampf gestoßen wurde. „Die Hand ist weggeknickt, dabei muss es passiert sein“, erklärte der Youngster im OP-Gespräch. Zunächst hatte er kaum Schmerzen verspürt, spielte daher auch weiter. „Am nächsten Tag hat es höllisch wehgetan.“ Die linke Hand ist noch für mehrere Wochen eingegipst. „Danach wird noch mal geröntgt. Ich hoffe, dass ich dann bald wieder spielen kann“, sagt der Innenverteidiger, der zuletzt beim 1:2 gegen Schott Mainz nicht nur wegen der Verletzung, sondern auch wegen einer Gelbsperre aussetzen musste.

Von Stefan Weisbrod