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Lokalsport Bronzemedaille im Doppel und Mixed
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12:55 23.01.2019
Ara Karakulak vom TTV Stadtallendorf landete bei den Hessischen Meisterschaften im Doppel mit Vereinskamerad Jochen Schmitt auf dem Bronze-Rang. Quelle: Michael Hoffsteter
Selters

Gelang in den zwei vergangenen Jahren jeweils einem Spieler des TTV Stadtallendorf der Finaleeinzug, mussten sich die Regionalligaspieler in diesem Jahr bereits im Viertelfinale geschlagen geben. Während Ara Karakulak und Adam Janicki bereits für die K.-o.-Phase gesetzt waren, musste Jochen Schmitt am Samstag in der Vorrunde antreten. Hier gelangen dem Hessenmeister von 2017 zwei klare Dreisatzerfolge gegen Tobias Laible (TSG Eddersheim) und Sascha Jäger (TTC Höchst/Nidder), die für den zweiten Platz reichen sollten. Den Gruppensieg verpasste Schmitt durch eine 2:3-Niederlage gegen den Fehlheimer Regionalligakontrahenten Timo Freund. In der ersten K.-o.-Runde musste sich Schmitt dann ebenfalls einem Fehlheimer Spieler (1:4 gegen Alexey Tronin) geschlagen geben.

Karakulak startete mit einem 4:1-Erfolg über Thomas Knossalla (TTC Elz) in das Turnier, musste sich jedoch in einem dramatischen Match Philipp Hoffmann (TG Obertshausen) mit 3:4 geschlagen geben. Stadtallendorfs Nr. 2 verschlief den Beginn völlig und lag nach drei knappen Satzniederlagen mit 0:3 zurück. In den folgenden Durchgängen zeigte sich Karakulak dann souverän und war nach drei klaren Satzerfolgen scheinbar auf der Siegerstraße. Doch die engen Sätze entschied an diesem Tag der Südhesse und gewann den finalen Durchgang mit 12:10.
Janicki traf im Achtelfinale auf den mit vier Siegen gestarteten Freund.

Ein klarer Sieger

Der auch gegen den Finalisten von 2018 immer jeweils einen Satzerfolg vorlegte, ehe Janicki im sechsten und siebten Durchgang seine Klasse ausspielte und mit 11:8 und 11:6 das Match drehte. Im Viertelfinale traf Janicki dann auf einen der Topfavoriten des Turniers. Drittligaspieler Kirill Fadeev (TTC Ruhrstadt Herne), der im November auch schon das DTTB-Top24-Turnier der Jugend gewann und in der Runde zuvor gegen Florian Bierwirth (SVH Kassel) ebenfalls über die volle Distanz gehen musste, ließ Janicki beim klaren Viersatzsieg keine Chance und setzte sich auch im Finale gegen Matthias Bomsdorf (TTC RW Biebrich) klar mit 4:2 durch.

Im Doppelturnier setzten sich Karakulak/Schmitt und Janicki, der mit Dominik Scheja (TTC OE Bad Homburg) ein vielversprechendes Doppel bildete, deutlich im Achtelfinale durch. In der Runde der besten acht kam für das hochgehandelte Duo aus Stadtallendorf und Bad Homburg jedoch gegen Freund/Tronin mit 1:3 das Aus. Karakulak/Schmitt überstanden das Viertelfinale durch einen 3:2-Erfolg gegen Grothe/Hoffmann (TuS Kriftel/TG Obertshausen). In der Vorschlussrunde wartete aber mit Bomsdorf/Tom Schmidt (Biebrich/Kassel) eines der stärksten Duos, das den Stadtallendorfern keine Chance ließ und auch im Endspiel gegen Denis Llorca/Fadeev (TTC Heppenheim/Fehlheim) nicht zu schlagen war.

Ehemaliger Richtsberger im Einsatz

Im seit längerer Zeit wieder ausgetragenem Mixed-Turnier trat Janicki mit der ehemaligen Richtsberger Regionalligaspielerin Lea Grohmann (TTC Staffel) an und bezwang im Achtelfinale das Kasseler Duo Diana und Dennis Tschunichin mit 3:1. Im Viertelfinale trafen die Geheimfavoriten auf Li Tingzhuo/Tobias Schneider (TTC Langen/TuS Kriftel) und kassierten nach zwei 11:9-Erfolgen im zweiten und dritten Satz den Ausgleich zum 2:2. Im Entscheidungssatz lieferten sich die vier Akteure einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Grohmann/Janicki (14:12). Das Halbfinale war dann jedoch eine klare Sache für Anastasia Bondareva/Dominik Scheja, die im gesamten Turnierverlauf keinen Satz abgaben. Mit zwei Bronzemedaillen und jeweils der Niederlage gegen die späteren Hessenmeister können die TTV-Spieler mit ihren Leistungen im Doppel sicher zufrieden sein.

Janickis Mixed-Partnerin Lea Grohmann, die in der 2. Bundesliga aktiv ist, lieferte auch im Einzel eine überragende Leistung ab und setzte sich im Halbfinale gegen Bundesligaspielerin Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim/TV Busenbach) mit 4:2 durch und entschied nach 0:2- und 2:3-Rückstand das Finale gegen Sonja Busemann (TSV Langstadt II) für sich.

Tina Acker (TV Sterzhausen), einzige Vertreterin des heimischen Kreises startete als Außenseiterin in der Vorrunde und konnte dort zumindest einen klaren Dreisatzsieg gegen Anabel Beck (DJK Lahr) für sich verbuchen. Gegen die ehemalige Richtsbergerin Teresa Söhnholz (TV Okarben) und Ursula Luh-Fleischer (DJK Münster) gelang Acker jedoch kein Satzerfolg. In der ersten Doppelrunde zeigte Acker gemeinsam mit Partnerin Viola McKearney (TuS Nordenstadt) eine gute Leistung und erspielte sich gegen Stefanie Keil/Julia Baligács (SV Ober-Kainsbach/DJK Münster) eine 2:0-Führung. Beiden gelang es allerdings nicht das Spiel frühzeitig zu entscheiden und so kam nach zwei 9:11-Niederlagen bereits das bittere frühe Aus.

von Cornelius Hahn