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Lokalsport Tiefschlafphase nach dem Seitenwechsel
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15:54 16.03.2019
Vorallem die Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit brachte Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja zur Verzweiflung. Quelle: Archivfoto
Balingen

Stadtallendorfs Neuzugang Andre Fließ sowie Innenverteidiger Perry Ofori mussten überraschend auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dafür standen Mo Arifi und Arne Schütz in der Startelf. Die Eintracht erwischte vor 748 Zuschauern den besseren Start und investierte zunächst mehr ins Spiel, ohne jedoch für wirkliche Torgefahr zu sorgen. Generell wurde die erste Halbzeit von vielen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt, worunter der Spielfluss sehr litt. Die zwei besten Tormöglichkeiten hatte Balingen. In der 30. Minute tauchte Vogler allein vor TSV-Keeper Vincek auf, nachdem Vidakovics zuvor wegrutschte. Eintrachts Schlussmann blieb gegen den Balinger aber cool und blockte ihn an der Strafraumgrenze weg. Elf Minuten später zog Pettenkofer nach einem Lattenabpraller aus drei Metern per Fallrückzieher am Tor vorbei (41.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Stadtallendorf völlig von der Rolle. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Balingens Foelsch nach Flanke von Pettenkofer aus fünf Metern zur 1:0-Führung ein (48.). Keine zwei Minuten später wurde der Vorlagengeber selbst zum Torschützen und erhöhte ebenfalls durch ein Kopfballtor auf 2:0 (50.). In der 67. Minute schnürrte Pettenkofer dann seinen Doppelpack, nachdem er nach schönem Zuspiel von Foelsch Vincek umkurvte und zum 3:0 traf. Balingen brannte in der zweiten Halbzeit ein Offensiv-Feuerwerk ab, während die Eintracht nur hinterher lief. In der Schlussphase gelang ihr jedoch noch der Anschlusstreffer: Daniel Vier verlängerte einen langen Ball per Kopf zu Nolte, der Balingens Keeper Binanzer tunnelte (78.). Für den Stürmer war es der erste Treffer für Stadtallendorf in der Regionalliga. Nach dem 1:3 kam wieder etwas mehr Bewegung ins Stadtallendorfer Spiel, doch die Schlussoffensive hielt nur kurz an, ehe Balingen wieder die Spielkontrolle übernahm und letztlich einen verdienten Heimsieg einfuhr.

von Marcello Di Cicco (aus dem Stadion) und Lukas Geil