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Lokalsport Medenrunde beginnt frühestens im Juni
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11:00 08.04.2021
Lenka Nemeckova vom TC Marburg in Aktion. Vor Juni wird in diesem Jahr nicht in der Medenrunde gespielt.
Lenka Nemeckova vom TC Marburg in Aktion. Vor Juni wird in diesem Jahr nicht in der Medenrunde gespielt. Quelle: Archivfoto: Philip von Geyr
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Marburg

Wird in diesem Jahr eine Medenrunde ausgetragen? Hans-Jürgen Schneider, Vorsitzender des Tenniskreises Marburg-Biedenkopf, ist davon überzeugt: „Notfalls wird im Herbst gespielt“, sagt er gegenüber der OP. Aus seiner Sicht könnte es aber schon eher losgehen, etwa im Juni, wie aktuell geplant. Eigentlich sollten die ersten Partien bereits Ende April stattfinden, aufgrund der Corona-Lage und damit verbundenen Regelungen hat der erweiterte Sportausschuss des Hessischen Tennis-Verbands (HTV) die Verschiebung beschlossen. Die alten Spielpläne haben ihre Gültigkeit verloren.

Entschieden wurde zudem, dass für den Rückzug von Mannschaften – wie bereits im Vorjahr – keine Gebühren erhoben werden, wenn diese bis zum 20. April gemeldet werden. Anders als 2020 soll es in diesem Jahr allerdings Absteiger in den hessischen Spielklassen geben. Somit würden auch Teams, die vor dem Start abgemeldet werden, als sportliche Absteiger geführt.

Die namentliche Teammeldung kann vom 15. bis 30. April von den Vereinen bearbeitet werden. Die Spiellizenzverwaltung wird in diesem Zeitraum ebenfalls noch einmal geöffnet. Allerdings sind Lizenzwechsel nur innerhalb Hessens möglich.

Geplant ist, dass bis Mitte Mai neue Spielpläne erstellt und veröffentlicht werden. Schneider hofft, dass sich die Pandemie-Situation bis dahin soweit entschärft hat, dass einem Rundenbeginn im Juni nichts entgegensteht. „Es geht um Freiluftsport, bei dem es wenige Kontakte gibt“, sagt er. Wenn nötig, so seine Meinung, könne auch auf Doppel verzichtet werden: „Dann werden stattdessen eben weitere Einzel gespielt. Wichtig ist vor allem, dass gespielt wird.“ Sollten hohe Infektionszahlen dies auch im Sommer noch verhindern, sei eine weitere Verschiebung denkbar. Spätestens bis zum Herbst „sollte aber jeder die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Dann sollte wieder mehr Normalität einkehren“ – auch auf dem Tennisplatz.

Möglichst bereits in wenigen Wochen, so hofft Schneider, soll eine Jahreshauptversammlung auf Kreisebene stattfinden. „Dabei geht es um maximal 25 Personen, die in einer größeren Halle oder im Freien problemlos genug Abstand halten können.“

Von Stefan Weisbrod