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Lokalsport Stadtallendorf verliert nach frühen Gegentoren
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15:44 07.04.2021
Stadtallendorfs Matthias Pape (links) kommt vor Koblenz’ Valdrin Mustafa an den Ball. Die Eintracht unterlag den Rot-Weißen am Dienstagabend mit 0:2.
Stadtallendorfs Matthias Pape (links) kommt vor Koblenz’ Valdrin Mustafa an den Ball. Die Eintracht unterlag den Rot-Weißen am Dienstagabend mit 0:2. Quelle: Nadine Weigel
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Stadtallendorf

Bitterer hätte die Partie für die Stadtallendorfer Eintracht kaum beginnen können: Muhamet Arifi will den Ball zu Torwart Joao Borgert zurückspielen, Moritz Göttel sprintet dazwischen, schiebt das Spielgerät am Schlussmann vorbei – Führung für Rot-Weiß Koblenz nach nicht einmal drei Minuten. Keine zwei Zeigerumdrehungen später: Die Hausherren sind im Angriff, Gäste-Keeper Baboucarr Gaye klärt jedoch, schlägt den Ball lang nach vorn. Valdrin Mustafa startet durch, Matthias Pape und Christopher Schadeberg laufen nur hinterher – 0:2 aus Stadtallendorfer Sicht. Fast 90 Spielminuten inklusive Nachspielzeit vergehen noch, weitere Tore fallen aber nicht.

„Es passt einfach in unsere Situation“, sagte Dragan Sicaja nach dem Abpfiff. „Wir machen uns die Tore fast selbst rein. Und dann muss man nach Rückstand nachrennen.“ Dabei war der Eintracht-Trainer mit der Vorstellung seiner Mannschaft insgesamt nicht unzufrieden. Zwar hatten die Koblenzer auch in der Folge die Mehrzahl an guten Torchancen, vor allem in der zweiten Hälfte hielten die Stadtallendorfer aber nicht nur dagegen, sondern machten phasenweise das Spiel. Was fehlte, waren die klaren Aktionen. „Das ist ein großes Manko“, sagte Sicaja. „Wenn wir 0:2 zurückliegen, ist es für uns extrem schwer, wieder zurückzukommen. Das ist dann auch eine Kopfsache.“

Vogt gestoppt, Döringer-Kopfball gehalten

Noch einmal spannend hätte es werden können, hätte Koblenz’ Nino Miotke in der 71. Minute nicht Laurin Vogt im letzten Moment den Ball vom Fuß gespitzelt – der Eintracht-Kapitän hätte allein vor Gaye gestanden. Knapp war’s auch bei einem Kopfball Jascha Döringers, den der Rot-Weiß-Torhüter mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Auf der anderen Seite war es Borgert, der gleich mehrmals ein deutlicheres Resultat verhinderte.

Von Stefan Weisbrod

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