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Lokalsport TSV Eintracht muss in Aalen ran
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13:00 03.04.2021
Vor rund anderthalb Jahren Gegenspieler: Matthias Pape (links) und Rolf Sattorov (damals beim KSV Baunatal) könnten für Stadtallendorf gemeinsam auf dem Platz stehen.
Vor rund anderthalb Jahren Gegenspieler: Matthias Pape (links) und Rolf Sattorov (damals beim KSV Baunatal) könnten für Stadtallendorf gemeinsam auf dem Platz stehen. Quelle: Marcello Di Cicco
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Stadtallendorf

Es war der 17. Oktober 2020, es waren gerade wenige Minuten gespielt, es war Del-Angelo Williams: Der Stadtallendorfer Stürmer erzielte im Hinspiel gegen den VfR Aalen das Tor zum 1:0. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Abpfiff. Es war der erste Sieg des TSV Eintracht Stadtallendorf in dieser Saison der Fußball-Regionalliga Südwest – und bislang der einzige.

Für Dragan Sicaja hat das Hinspielergebnis derzeit keine Bedeutung – nicht nur, weil Williams nach seiner Gelb-Roten Karte am Dienstag in Pirmasens (0:2) gesperrt fehlt: „Die Konstellation ist eine ganz andere. Wir haben nur das eine Spiel gewonnen, aber wir haben in fast allen Spielen dagegenhalten können, waren nur selten wirklich die schlechtere Mannschaft“, sagt der Trainer und meint damit die Zeit bis zum Corona-Ausbruch im Team Anfang März. „Man hat gesehen, dass wir körperlich und mental komplett am Ende waren“ – in Pirmasens, auch davor beim 0:6 gegen Astoria Walldorf.

Der enge Terminplan mit einer „Englischen Woche“ nach der anderen mache es „schwierig, ordentlich zu trainieren. Aber das ist nötig, damit alle fit werden. Was will man von Spielern, die zwei oder drei Wochen gar nichts machen konnten, erwarten?“ Zumindest langsam gehe es „wieder aufwärts“. Das macht ihm Hoffnung, dass seine Mannschaft wieder „einigermaßen konkurrenzfähig“ ist.

Gegenüber dem Pirmasens-Spiel fehlt Williams, Malcolm Phillips kehrt hingegen nach abgesessener Gelb-Sperre zurück. Und ansonsten? Amar Zildzovic komme nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk „so langsam wieder auf die Beine“, so Sicaja. Vor seinem Comeback nach gut einjähriger Leidenszeit infolge einer Meniskusverletzung steht Matthias Pape. Der Innenverteidiger, der gegen Walldorf bereits ohne Einsatz im Kader stand, ist wieder voll im Training.

Während es für das abgeschlagene Schlusslicht Stadtallendorf darum geht, sich ordentlich zu präsentieren, braucht der auf Platz 13 stehende ehemalige Zweitligist (2012 bis 2015) aus Schwaben Punkte gegen den Abstieg. Für Uwe Wolf, Nachfolger des entlassenen Holger Seitz, wird es nach einem 1:1 bei Schott Mainz das erste Heimspiel als VfR-Trainer.

Es spielen: TSV Steinbach Haiger – FK Pirmasens, Bahlinger SC – VfB Stuttgart II, SG Sonnenhof Großaspach – FC Gießen, Kickers Offenbach – SSV Ulm, TSG Hoffenheim II – FC Bayern Alzenau, TSG Balingen – SC Freiburg II, RW Koblenz – SV Elversberg, FSV Frankfurt – FC Homburg, Astoria Walldorf – Hessen Kassel, VfR Aalen – Eintr. Stadtallendorf (alle Sa., 14 Uhr), Mainz 05 II – Schott Mainz (So., 14 Uhr).

Von Stefan Weisbrod