Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Lokalsport Starterfeld ist so stark wie nie zuvor
Sport Lokalsport Lokalsport Starterfeld ist so stark wie nie zuvor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:38 25.10.2018
Auch in diesem Jahr werden beim Frankfurt-Marathon wieder tausende Läuferinnen und Läufer erwartet. Quelle: Helmut Schaake
Frankfurt

Rund 25 000 Läuferinnen und Läufer werden in den verschiedenen Wettbewerben in der Mainmetropole an den Start gehen. In der Königsdisziplin, dem Marathonlauf, werden 13 500 Aktive erwartet. Hier fällt um 10 Uhr unter dem Messeturm der Startschuss.

Integriert sind erneut die Hessenmeisterschaften. Dazu kommen 8 000 Athleten beim Staffellauf, wobei sich jeweils vier Läufer die 42,195 Kilometer teilen können. Ebenfalls werden 3 500 Starter bei den Kinderläufen erwartet.

Darunter sind auch in diesem Jahr eine Hundertschaft von Laufbegeisterten aus der Region, die fast vor der Haustür beim stimmungsvollsten und ältesten deutschen Stadtmarathon schnelle Beine bekommen. Für sie wird es erneut ein Heimspiel mit kurzen Anfahrtswegen.

Prominentes Starterfeld läuft um Rekordzeiten

Ganz vorne an der Spitze über die 42,195 Kilometer wird um jede Sekunde gekämpft. Dahinter wollen die vielen Freizeit- und Hobbyläufer jedoch in erster Linie die Herausforderung Marathon meistern und nur im Ziel ankommen.

Die schnelle flache Strecke durch Hochhausschluchten führt im ersten Drittel durch die Frankfurter City mit ihrer beeindruckenden Skyline, dann durch Sachsenhausens Wohngebiete Richtung Höchst und zurück über die Mainzer Landstraße und wiederum durch die Innenstadt zum Messeturm. Der Zieleinlauf ist über den roten Teppich in der Frankfurter Festhalle.

Die Topzeiten mit Streckenrekord bei den Männern, den seit 2010 Wilson Kipsang (Kenia) mit 2:04:57 Stunden hält und bei den Frauen durch Meselech Melkamu (Äthiopien) 2012 mit 2:21:01 Stunden, sprechen für die Frankfurter Strecke. 2015 lief hier Arne Gabius mit 2:08:33 Stunden einen neuen deutschen Rekord.

Läufer mit Bestzeiten unter 2:10 Stunden

Auch im vergangenen Jahr blieb er mit 2:09:59 Stunden unter 2:10 Stunden. In diesem Jahr steht er erneut an der Startlinie. Bei den Männern sind gleich ein Dutzend Läufer dabei, die Bestzeiten von unter 2:10 Stunden aufweisen. Bei den Frauen ist der Streckenrekord von 2:21:01 Stunden in Reichweite.

Das Starterfeld ist so stark wie noch nie in der Geschichte. Alleine bei den Männern treten zwölf Läufer mit Bestzeiten unter 2:10 Stunden an.

Wilson Chebet ist nunmehr mit einer Bestzeit von 2:05:27 der schnellste Läufer im Feld. Der 33-jährige Kenianer will sich auf der schnellen Frankfurter Strecke mit Streckenrekord international zurückmelden. Noch hochkarätiger besetzt ist das Feld bei den Frauen. Für das Frauen-Eliterennen wurden zehn Athletinnen verpflichtet, die bereits unter 2:25 gelaufen sind.

Mit der Marathon-Weltmeisterin von 2015 Mare Dibaba (Äthiopien) wird am Sonntag erstmals eine Läuferin am Start stehen, die bereits mit 2:19:52 Stunden unter der 2:20-Stunden-Marke lief. Die Frankfurterin Katharina Heinig, frisch verheiratet, kehrt als Lokalmatadorin zurück. Nach ihrem beherzten Rennen im Vorjahr wird sie bei ihrem Heimrennen erneut an der Startlinie stehen.

Nachmeldungen bis Samstag möglich

Aus heimischer Sicht tritt die mehrfache Siegerin des Marburger Nachtmarathons Dorothee Rogosch (SF Blau-Gelb Marburg) als Vorjahresschnellste aus dem Kreis des letzten Jahres mit Bestzeit von 3:12:33 Stunden und Platz zwei in der Hessenwertung in der Seniorenklasse der W 40 an.

  • Nachmeldungen für den Marathon, Staffelmarathon und Mini-Marathon sind noch am Freitag und Samstag direkt vor Ort im Bereich der Startunterlagenausgabe auf der Marathonmall möglich – solange Startplätze verfügbar sind. Nachmeldungen für den Marathon kosten 108 Euro, für den Staffelmarathon 190 Euro.
  • Der Frankfurt-Marathon wird am Sonntag ab 9.55 Uhr in voller Länge vom „hr-fernsehen“­ übertragen. Parallel zu der TV-Übertragung gibt es auf hessenschau.de auch einen Livestream mit vier Kameraperspektiven.

 von Helmut Schaake