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Lokalsport Alban Ademi ist Schröcks Mann für wichtige Tore
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14:00 13.03.2020
Schröcks Alban Ademi (links) kommt vor Viktor Besel (SG Lahnfels) an den Ball. Quelle: Foto: Nadine Weigel
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Schröck

Ein Stürmer wird an Toren gemessen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Tore haben nämlich einen unterschiedlichen Stellenwert. Drei Treffer bei einem 8:0-Kantersieg sind schön und gut, doch ob der Angreifer die wichtigen Tore schießt, ist ebenso wichtig, wie die Quantität. Am vergangenen Spieltag stellt Alban Ademi diese Qualität unter Beweis.

Gute Aufstiegs-Chancen

Beim 1:0-Derbysieg seines FSV Schröck gegen Gruppenligakonkurrenten SG Lahnfels knipste der Stürmer in der 86. Minute und bescherte seinem Team den Dreier im Aufstiegskampf. Derzeit steht Rang drei, der zur Aufstiegsrunde in die Fußball-Verbandsliga berechtigt zu Buche. „Die Mannschaft hat eine breite Brust. Wir haben und im Laufe der Runde gesteigert und stehen zurecht da oben“, frohlockt der 30-Jährige. Die Chancen für den Aufstieg sieht bezeichnet er als „sehr gut“. Nach Anfangsschwierigkeiten habe sich das Team gefunden. Ademi kann von seiner Erfahrung in der Aufstiegssaison des SV Bauerbach vor zwei Jahren zehren. Und er hat Appetit auf Nachschlag: „Einen Aufstieg will jeder Fußballer mitmachen und das ist unser Ziel.“

Ademis Start war vor 25 Jahren. „Seitdem ich fünf Jahre alt bin, spiele ich im Sturm. Ich bin Vollblutstürmer“, betitelt er sich. Und dabei ist er ein Spielertyp, der im modernen Fußball immer seltener geworden ist: der typische Strafraumspieler im Stile der deutschen Stürmer-Legende Gerd Müller.

Einer, der genau weiß, wo er sich im Sechzehner zu postieren hat und dem die Laufwege in Fleisch und Blut übergegangen sind. „90 Prozent meiner Tore schieße ich im Strafraum“, unterstreicht Ademi.

Er fühlt sich wohl beim FSV

Wenn Beruf und Fußball Doppelbelastung ist, dann bewältigt Ademi seit sechs Monaten eine Dreifachbelastung. Derzeit gehen die Tage, die einst zur Entspannung dienten, nämlich auf der Baustelle drauf. Er und seine Ehefrau arbeiten derzeit am Eigenheim in Kirchhain. „Da gab es schon Wochenendetage, an denen man früh morgens anfängt und bis abends macht. Zwischendurch noch nach Schröck und eine Halbzeit Fußball spielen“, berichtet Ademi. Viel Eigenarbeit ist vonnöten.

„Jeder Mann will doch mal Eigentum haben“, begründet der zukünftige Wahl-Kirchhainer den Hausbau. Und auch die sportliche Zukunft ist vorerst klar. Ademi hat dem FSV für die kommende Saison das Ja-Wort gegeben „Der Verein wollte mich und ich fühle mich dort wohl“, sagt der Knipser. Egal, ob in der Gruppenliga oder in der Verbandsliga.

Von Benjamin Kaiser

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