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SG Silberg/Eisenhausen hat keinen Druck
SG Silberg/Eisenhausen hat keinen Druck
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17:00 14.01.2022
Daniel Gröb (rechts; hier noch im Trikot von Wacker Frohnhausen gegen Dreihausens Janick Schleich) will auch nach der aktuellen Saison weiter Fußball spielen – wo ist noch offen.
Daniel Gröb (rechts; hier noch im Trikot von Wacker Frohnhausen gegen Dreihausens Janick Schleich) will auch nach der aktuellen Saison weiter Fußball spielen – wo ist noch offen. Quelle: J. Schmidt
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Silberg

Am Ende der Qualifikation waren Spieler, Trainer und Verantwortliche der SG Silberg/Eisenhausen nur noch in der Zuschauerrolle. Die Mannschaft hatte den sechsten Platz erspielt – den letzten, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga Gießen/Marburg Nord berechtigt. Aber ein Nachholspiel stand nach sportgerichtlicher Klärung (die OP berichtete) noch auf dem Plan: Der TSV Michelbach durfte noch einmal beim TSV Erksdorf ran, wollte sich selbst das letzte Ticket für die Aufstiegsspiele sichern. Für die Gastgeber ging es hingegen um nichts mehr, trotzdem gaben sie alles, gewannen durch ein spätes Tor mit 3:2 – und Silberg/Eisenhausen hatte Grund zu feiern. „Nicht selbstverständlich“ sei das von den Erksdorfern gewesen, sagt SG-Spielertrainer Daniel Gröb zur „super Leistung“.

Die habe auch seine Mannschaft gezeigt – nicht in jedem einzelnen Spiel, insgesamt aber sei er recht zufrieden, sagt Gröb, der nach der laufenden Saison die SG verlässt. Wohin ihn der Weg führt, sei noch offen. In jeden Fall wolle er weiter Fußball spielen, gern auch als Spielertrainer fungieren, sagt der 34-Jährige.

Zunächst aber will er mit Silberg/Eisenhausen in der Aufstiegsrunde bestmöglich abschneiden. Er spricht von „zehn Endspielen“, ist überzeugt: „Von diesen sechs Teams kann jedes gegen jedes andere gewinnen. Da ist alles möglich“ – also auch für seine SG, die „frei aufspielen“ könne. Einen Favoriten auf Titel und Aufstieg hat er dennoch: „Oberes Edertal war in der Qualifikation klar am stärksten.“ Aber es geht eben für alle sechs Mannschaften im März wieder bei null los.

Gröb hofft, dass sich sein Team ähnlich treffsicher wie in der Qualifikation zeigt: Mit 52 Toren (verteilt auf eine Vielzahl von Schützen) lag die SG in dieser Statistik auf Rang zwei. Defensiv wünscht er sich nach 30 Gegentoren in 18 Partien etwas mehr Kompaktheit.

Von Stefan Weisbrod