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Lokalsport SG Dernbach/Wommelshausen an der Spitze
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15:00 15.01.2020
Jakob Sänger (links, FC Angelburg) im Zweikampf mit Marcel Jung von der SG Dernbach/Wommelshausen. Quelle: Jens Schmidt
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Biedenkopf

Auch im Kampf um die Torjägerkrone hat die SG in Yanik Berberich einen Top-Kandidaten im Rennen. Mit 19 Treffern liegt er gemeinsam mit Buchenaus Matthias Müller ganz vorne. 

Überraschend ist aber eher die Konstellation der Verfolger. Zwar ging der FC Angelburg ambitioniert in die Runde, dass es jedoch um den Aufstieg gehen könnte, hatten aber auch die FC-Verantwortlichen nicht eingeplant. „Gegen sehr gute Gegner haben wir richtig guten Fußball gespielt und drei mal den amtierenden Tabellenführer geschlagen“, erzählt Angelburgs Sprecher Henning Kramer und sagt weiter: „Nach dem Trainerwechsel und mit einigen Neuzugängen mussten wir gucken wie die Mannschaft das annimmt und umgekehrt, aber es hat direkt gepasst.“ An den Zielen der Angelburger hat sich aber vorerst nichts geändert: „Ziel bleibt das obere Drittel, alles andere ist Zukunftsmusik“, sagt Kramer.

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Knapp dahinter rangiert die SG Versbachtal, die sich von einigen Turbulenzen nicht beeindrucken ließ. Obwohl Trainer Denis Müller den Verein während der Hinrunde verließ, sammelten die Versbachtaler 28 Punkte und lieferten beim 11:0 gegen Wallau den deutlichsten Saisonsieg der gesamten Liga ab. Schaut man in die Statistik zeigt sich aber auch, dass für die SG mehr drin gewesen wäre – patzte das Team doch beispielsweise gegen Weidenhausen und Breidenbach II. Für Aufwind soll das neue Trainergespann Dominik Bäcker und Roy Thormann sorgen.

Dazu gehören laut Vereinschef Sven Pölkemann auch „praktische, analytische sowie theoretische neue Impulse.“ Thormann sagt selbst: „Wir sind hochmotiviert und wollen die Spieler sowohl fördern als auch fordern.“ Dabei wollen die beiden das Team laut Bäcker „flexibler und variabler machen.“

Schlusslicht Holzhausen/Steinperf musste gleich zu Beginn einige Niederschläge verkraften. „Es ging katastrophal los. In Nicolai Wege und Steffen Debus haben sich zwei absolute Stammspieler verletzt. Das können wir nicht kompensieren“, sagt Vereinschef Alexander Gessner, dessen Mannschaft sich dennoch oft gut verkaufte – eben nur nicht punktete und so sieben Zähler Rückstand zum rettenden Ufer hat. Für die Rückrunde hofft Gessner auf die Rückkehr von Debus und Tom Weber. „Dann sind wir zumindest defensiv besser aufgestellt. Wir haben zwar Chancen auf den Klassenerhalt, aber es wird ganz schwer“, sagt er.

In Reichweite für die SG liegt mit zwei Punkten Vorsprung der FV Wiesenbach, der einer sehr dünnen Personaldecke geschuldet viele Punkte liegen ließ. „Wir haben noch viele Hausaufgaben zu machen, aber wir wollen schon unser 100-jähriges Jubiläum in der A-Liga feiern“, sagt FV-Sprecher Dominik Geßner.

Ein solches Jubiläum gibt es 2021 auch für den FSV Buchenau, der mittelfristig wieder in die Kreisoberliga will. Nach einem phänomenalen Start leistete sich der FSV aber eine Schwächephase und überwintert als Fünfter. „Wir schaffen so gut wie kein Unentschieden, bei den fünf Niederlagen haben wir eine kleine Pause eingelegt“, sagt FSV-Sprecher Lothar Dönges, für den die Mannschaft mit vielen jungen Spielern noch nicht bereit ist, um in der Spitze mitzuhalten: „Da gibt es dann auch mal so etwas wie das 1:8 gegen Angelburg.“ Zudem erwartet das Team im Saisonendspurt ein weiteres „Problem“: „Der Grenzgang wird sich wohl bemerkbar machen. Da steht schon im Vorfeld das Dorf komplett Kopf und die Fußballer sind da sehr engagiert“, sagt Dönges.

von Philipp Pawlik

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