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Lokalsport Rahmenterminplan im Kreis Marburg steht
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17:51 09.08.2020
Auf den FV Wehrda (hier Fabian Beilborn, rechts), den FSV Cappel (hier Philip Naumann) und die anderen Kreisoberligisten kommen einige Englische Wochen zu.
Auf den FV Wehrda (hier Fabian Beilborn, rechts), den FSV Cappel (hier Philip Naumann) und die anderen Kreisoberligisten kommen einige Englische Wochen zu. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Keine Spiele im Dezember, Januar und Februar – so jedenfalls sehen es die vorläufigen Spielpläne für die Kreisoberliga Gießen/Marburg sowie die Kreisliga A und die drei Kreisliga-B-Staffeln im Fußballkreis Marburg vor. Tatsächlich geht Kreisfußballwart Peter Schmidt aber davon aus, dass zumindest im Advent und in der zweiten Februar-Hälfte einzelne Partien – etwa Nachholspiele – ausgetragen werden. Er spricht von einem „Puffer“.

Denn das Programm, was vor allem auf die 18 Kreisoberligisten sowie die ebenfalls 18 Mannschaften in der Kreisliga A zukommt, ist ziemlich straff. Zwischen Anfang September und Ende November sind 17 Spieltage – also genau die Hälfte der Saison – angesetzt. Dafür gibt es nach den vorläufigen Plänen im September – am 16. und am 23. – also auch im Oktober – am 7. und am 21. – Mittwochspieltage. „Die Alternative zu den Englischen Woche wäre es, bis zum letzten Wochenende vor Weihnachten zu spielen“, erläutert Schmidt. „Ich glaube, das wäre die schlechtere Variante.“

Vorrundenbesprechungen finden virtuell statt

Die Vorrundenbesprechungen sollen am 20. (Kreisoberliga, Kreisliga A und Kreisliga B II) und 22. August (Kreisligen B I und II) als Videokonferenzen stattfinden. Die dafür nötigen Einwahldaten sollen den Vereinen über das HFV-Postfach zugestellt werden, erläutert der Kreisfußballwart.

Wie gewohnt soll es bei den Besprechungen auch um mögliche Spielverlegungen gehen, wobei Schmidt bereits vorab erklärt: „Verschiebungen um ein paar Tage sind kein Problem. Wer sein Spiel aber vor oder hinter einen anderen Spieltag legen will, braucht dafür gute Gründe.“

„Krummes“ Tabellenbild soll vermieden werden

Ziel sei es, dass alle Mannschaften zu jedem Zeitpunkt die gleiche Anzahl an Spielen haben, es maximal eine Partie Abweichung gibt. Dabei spielen Erfahrungen aus dem Abbruch aufgrund der Corona-Situation eine Rolle: In der Kreisliga A Marburg etwa hat Meister SV Großseelheim in der vergangenen Saison bis zum Abbruch drei Spiele mehr bestritten als Verfolger TSV Amöneburg. Ein solches „krummes“ Tabellenbild soll künftig vermieden werden.

von Stefan Weisbrod