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10:00 29.01.2022
Vier Mal in Folge haben die Marburger Bundesliga-Basketballerinnen zuletzt gewonnen. Ob sie am Sonntag in Wasserburg spielen, ist am Freitag offen geblieben.
Vier Mal in Folge haben die Marburger Bundesliga-Basketballerinnen zuletzt gewonnen. Ob sie am Sonntag in Wasserburg spielen, ist am Freitag offen geblieben. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Um kurz vor 18 Uhr am Freitagabend kam die Information von BC-Vorstand Stefan Gnau: Drei Spielerinnen des BC – eine aus dem Erstliga-, zwei aus dem Zweitliga-Kader – sind positiv getestet worden. Ergebnisse von PCR-Tests liegen voraussichtlich erst Anfang der kommenden Woche vor. Ob die erste Mannschaft am Sonntag (16 Uhr) wie geplant in Wasserburg spielt und ob die Zweitvertretung ihr Spiel am Samstagabend (19.30 Uhr) bei Alba Berlin bestreitet, liegt in Händen der Ligaverantwortlichen: „Wir haben sie informiert und warten auf Rückmeldung“, teilte Gnau mit.

Somit ist am Freitag offen geblieben, ob der BC Pharmaserv die Chance bekommt, die Bilanz in Wasserburg aufzubessern: Von bislang 33 Pflichtspielen, die ein Marburger Erstliga-Team in der oberbayerischen Kleinstadt bestritten hat, wurden gerade einmal vier gewonnen. Jahrelang dominierte der TSV den deutschen Basketball bei den Frauen, holte elf Meistertitel und gewann neun Mal den Pokal. Doch aktuell geht es für den Club nur darum, dass die 21. Saison in der Bundesliga nicht die (vorerst) letzte ist. Mit gerade einmal vier Siegen aus 17 Partien steht die Mannschaft auf Abstiegsplatz zwölf. Länger als Wasserburg ist nur Marburg (seit 1992) ununterbrochen Erstliga-Standort.

Wasserburg macht Co- zur neuen Cheftrainerin

Während Wasserburg zuletzt fünf Mal in Folge verloren hat, gelangen den Blue Dolphins vier Siege in Serie. BC-Trainer Christoph Wysocki wünscht sich, dass seine Spielerinnen weitermachen, wo sie am Mittwochabend beim 83:62-Sieg im Nachholspiel gegen die Bascats des USC Heidelberg aufgehört hatten – da spielten sie mit Leidenschaft und dem „berühmten Lächeln im Gesicht“. Fraglich blieb am Freitag, ob sie dazu am Sonntag die Gelegenheit bekommen.

Offen blieb damit auch, ob Rebecca Thoresen an diesem Wochenende ihr Debüt als Wasserburger Cheftrainerin gibt. Nach der 63:73-Heimpleite im Kellerduell gegen Düsseldorf am vergangenen Wochenende hatte die Clubführung Konsequenzen aus der sportlich unbefriedigenden Situation gezogen und Rüdiger Wichote mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Ex-Spielerin Thoresen wurde von der Co- zur Cheftrainerin befördert.

Von Stefan Weisbrod