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Lokalsport Noemi Ristau zum Abschluss auf Platz neun
Sport Lokalsport Lokalsport Noemi Ristau zum Abschluss auf Platz neun
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08:38 14.03.2022
Noemi Ristau (hinten) und Guide Paula Brenzel auf der Piste. Im Slalom fuhren sie auf Platz neun.
Noemi Ristau (hinten) und Guide Paula Brenzel auf der Piste. Im Slalom fuhren sie auf Platz neun. Quelle: Foto: Christoph Soeder/dpa
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Mit der ersehnten Paralympics-Medaille ist es nichts geworden. Chancen darauf hatte sich die Marburger Skifahrerin Noemi Ristau auch eher in den schnellen Disziplinen ausgerechnet. Doch in der Abfahrt und in der Kombination schieden sie und ihre Begleitfahrerin Paula Brenzel aus, im Super-G kamen sie auf einen guten fünften Platz, aber eben auch nicht aufs Podium.

Enttäuschend war für sie der zehnte Rang am Freitag im Riesenslalom, mit dem neunten Platz zum Abschluss im Slalom der Frauen mit Sehbehinderung waren sie auch nicht glücklich, steigerten sich aber nach der elftbesten Zeit im ersten Durchgang (51,69 Sekunden), ließen in einer Gesamtzeit von 1:42:34 Minuten noch zwei Duos hinter sich.

„Im zweiten Lauf war es wesentlich besser“, sagte Ristau, es sei aber „nicht das, was ich kann“ gewesen, „das konnte ich leider nicht zeigen. Aber es war flüssiger und die Piste war nicht so schlagig wie im ersten Durchgang. Ich habe noch mal einen guten Lauf gezeigt.“ Alles in allem war es für die beiden ein versöhnlicher Abschluss der Winterspiele in China, die am Sonntag mit der Abschlussfeier zu Ende gingen.

Die österreichische Familie Aigner dominierte das Rennen: Veronika gewann, unterstützt von ihrer Schwester Elisabeth als Guide. Silber ging an ihre zweite Schwester Barbara mit Begleitläuferin Klara Sykora. Bronze ging an Alexandra Rexova und Eva Trajcikova aus der Slowakei.

Von Stefan Weisbrod