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Lokalsport In Berlin purzeln die Vereinsrekorde
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16:55 12.10.2021
Christopher Kunath (v.l.), Julia Overberg und Alexander Kunath. 
Christopher Kunath (v.l.), Julia Overberg und Alexander Kunath.  Quelle: Privatfoto
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Marburg

Mit drei Sporttreibenden nahm der VfL Marburg im Berliner Europa-Sportpark bei der Weltcup-Tour der Schwimmer teil. Mit von der Partie waren Alexander und Christopher Kunath sowie Julia Overberg, die über die nationale Liste auf der 25-Meter-Bahn an den Start gingen. Beflügelt von den „großen“ Namen war Christopher Kunath (Jg. 2006) richtig flott unterwegs. Im Vorlauf über 50 Meter Rücken musste er mit Dreifachsieger Christian Diener ran.

Direkt nach dem Start war klar, dass etwas geht – der neue Vereinsrekord keine Überraschung. In 28,43 Sekunden schob er sich in der bundesdeutschen Jahrgangsbestenliste auf Rang zwei. Im 100-Meter-Vorlauf ging er wieder mit Diener an den Start. In 1:01,92 Minuten blieb der VfLer satte 1,37 Sekunden unter dem von ihm gehaltenen Vereinsrekord. Über 50 Meter Freistil blieb er in 24,85 Sekunden ebenfalls deutlich unter seiner alten Bestmarke.

Alexander Kunath (Jg. 2001) kam über 50 und 100 Meter Freistil in 24,31 beziehungsweise 53,95 Sekunden in den Bereich seiner Bestmarken.

Spannend gestaltete sich der erste Start von Julia Overberg (Jg. 2001). Über 50 m Rücken hatte sie sich viel vorgenommen. In 32,73 Sekunden blieb sie weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Über 100 Meter lief es mit dem neuen Vereinsrekord von 1:08,14 Minuten besser.

Maria Konrad löst in Kassel ihr DM-Ticket

Derweil bot sich beim „Corona-Herbstmeeting“ in Kassel eine der letzten Möglichkeiten, die Normen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu erschwimmen. 26 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten die Gelegenheit und gingen auf der 50-Meter-Bahn im Kasseler Auebad auf die Pflichtzeitenjagd. Zur Teilnahme an den Meisterschaften berechtigt eine Platzierung unter den Top 25 eines jeden Jahrgangs.

Unter den Sporttreibenden war auch Maria Konrad (Jg. 2005) vom VfL Marburg, die die Qualinorm für die „Deutschen“ erfüllte. Im 50-Meter-Freistilsprint schlug sie in neuer Vereinsrekordzeit von 27,35 Sekunden an und katapultierte sich damit auf Rang zwei der Rangliste. Über 50 Meter Brust stellte sie in 27,35 Sekunden ebenfalls eine persönliche Bestzeit auf. Auch über 50 Meter Rücken stellte sie in 32,90 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf.

Von Manfred Hellmann