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Lokalsport Marburg Mercenaries wollen Notsaison spielen
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19:11 26.07.2020
Geht es nach den Marburg Mercenaries, wird ab September im Georg-Gaßmann-Stadion wieder American Football gespielt. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Sollte im September tatsächlich eine Notsaison der German Football League beginnen, würden maximal sechs Teams um den Titel spielen. Zehn Erstliga-Clubs haben fristgerecht erklärt, nicht anzutreten, wie die German Football League (GFL) mitgeteilt.

Die Marburg Mercenaries hatten bereits im Vorfeld mitgeteilt, spielen zu wollen (die OP berichtete). Dass sie von der eingeräumten „Exit Option“ keinen Gebrauch machten, ist daher keine Überraschung. Aus der GFL-Südstaffel wollen zudem Vorjahresfinalist Schwäbisch Hall Unicorns und die Munich Cowboys antreten. Die übrigen Vereine, darunter der hessische Mercenaries-Rivale Frankfurt Universe, haben sich jedoch gegen eine Teilnahme entschieden. Aus der Nord-Gruppe wollen Berlin Rebels, Dresden Monarchs und Potsdam Royals spielen. 2019er-Meister Braunschweig Lions ist nicht dabei.

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Dürfen mehr als 250 Zuschauer ins Stadion?

Ursprünglich hätte die GFL-Saison im Frühjahr beginnen sollen. Nach aktueller Planung findet der erste Spieltag nun am Wochenende 5./6. September statt, sofern es die Corona-Situation zulässt. Die deutlich verkürzte Spielzeit soll dann innerhalb einiger Wochen durchgezogen werden. „Bei einer Änderung der Rahmenbedingungen wegen eines ungünstigen Infektionsverlaufs in Deutschland werden Verband und die beteiligten Vereine flexibel und angemessen reagieren“, heißt es in einer Mitteilung der Liga.

Sollte gespielt werden können, dürfen nach aktuellem Stand unter Einhaltung der Hygieneregeln maximal 250 Zuschauer ins Stadion kommen. Eine größere Anzahl von Fans könnte möglich sein, wenn dies mit den Ordnungsbehörden vor Ort unter Vorlage des Hygienekonzeptes für den jeweiligen Veranstaltungsort abgestimmt wird.

Von Stefan Weisbrod