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Lokalsport Mercenaries ohne Chance bei den Allgäu Comets
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20:30 29.08.2021
Quarterback Sonny Weishaupt (hier im Spiel gegen Schwäbisch Hall) unterlag mit den Mercenaries in Kempten.
Quarterback Sonny Weishaupt (hier im Spiel gegen Schwäbisch Hall) unterlag mit den Mercenaries in Kempten. Quelle: Foto: Nadine Weigel
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Kempten

Die Luft ist raus. Die Playoffs der German Football League sind für die Marburg Mercenaries nicht mehr zu erreichen, der Klassenerhalt ist gesichert. Im Gastspiel bei den Allgäu Comets, der vorletzten Partie der Saison, wollten sie sich noch einmal gut präsentieren – das gelang nur phasenweise.

Mit einem Rumpfteam, ohne eine Reihe verletzter Spieler wie den Leistungsträgern Marcus Cox und Marvin Hart, waren die Mercenaries in Kempten letztlich ohne Siegchance, unterlagen klar mit 12:41.

„Wir werden mit den Spielern, die wir noch zur Verfügung haben, alles geben und hart um jedes Yard kämpfen“, hatte Cheftrainer Joe Tricario im Vorfeld angekündigt. Mehr als einige gute Aktionen gelangen gestern aber nicht.

Stark war der erste Drive der Gäste, der auch zum ersten Touchdown der Partie führte: Quarterback Sonny Weishaupt fand mit einem tiefen Pass Niklas Fengler in der Endzone – 6:0 für die „Söldner“ nach fünf Minuten Spielzeit. Die Allgäuer, die sicher in den Playoffs dabei sind, fanden zu Beginn des zweiten Viertels die richtige Antwort, gingen im Gegenzug mit 7:6 in Führung und legten nach: Weishaupt warf unter Bedrängnis, Glen Toonga fing den Ball ab und trug ihn zum 13:6 in die Endzone. Damit nicht genug: Mit zwei weiteren Touchdowns, einer mit folgender Two-Point Conversion, erhöhte das Team aus Kempten bis zur Halbzeitpause vorentscheidend auf 28:6.

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Weishaupt fand Fengler, der mit seinem zweiten Touchdown Ergebniskosmetik betrieb. Auf der anderen Seite hatten die Comets zu häufig leichtes Spiel, kamen mit Lauf- und mit Passspielzügen meist gut voran. Erst in der Schlussphase ließ der Druck etwas nach. Bei den Marburgern bekam am Ende Ersatz-Quarterback Dennis Siebert etwas Einsatzzeit.

Von Stefan Weisbrod