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Lokalsport Zwischen 14 und 18 Mannschaften pro Liga
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15:45 08.07.2020
Eine Szene aus der Vorsaison: Speckswinkels Kemal Ali Unga (links) gegen Langensteins Simon Knack. Der TSV macht im Bereich der Reserve nun gemeinsame Sache mit Borussia Momberg, der SV stellt eigenständig eine zweite B-Liga-Mannschaft. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Der Zeitraum zur Meldung von Mannschaften für die Fußball-Saison 2020/2021 ist vorüber – und bis auf den FSV Schröck (siehe Infobox) haben alle Vereine aus dem Fußballkreis Marburg, die in der abgelaufenen Spielzeit dabei waren, fristgerecht Teams gemeldet, wie der Marburger Kreisfußballwart auf OP-Anfrage mitgeteilt hat.

Neu in der Saison 2020/2021: Erstmals gibt es eine reine Reservespielgemeinschaft, gebildet vom SV Borussia Momberg und dem TSV Speckswinkel. Das Team soll in Konkurrenz antreten, nach aktueller Planung in der Kreisliga B II, wo es der ersten Vertretung aus Speckswinkel aus dem Weg gehen würde.

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Auch der SV Langenstein wird wohl mit zwei Teams in B-Liga-Staffeln antreten, das zweite davon in der Kreisliga B III, in der überwiegend Reserven von A-Ligisten aktiv sind. Ein entsprechender Wunsch des Vereins sei berücksichtigt worden, teilte Schmidt mit. Der SV Großseelheim hat wie angekündigt erstmals eine dritte Mannschaft für die B-Liga-Reserveklasse gemeldet, der FV Wehrda geht mit seiner „Dritten“ ins zweite Jahr.

Caldern bleibt in Marburger Ligen

In den drei Marburger B-Liga-Gruppen sollen jeweils 14 bis 15 Mannschaften spielen. „An der genauen Einteilung arbeiten wir noch“, erklärte Schmidt, sie solle „in den nächsten Tagen“ feststehen. Vorgesehen ist, dass mindestens drei Teams aus dem Fußballkreis Marburg in der Biedenkopfer B-Liga antreten: wie bisher der VfB Lohra, dazu die zweiten Mannschaften des TSV Michelbach und der SG Lahnfels. Eine viertes Team könnte hinzukommen, sofern der betroffene Verein dem zustimmt, erläuterte Schmidt.

Die SG Versbachtal soll weiterhin in der Kreisliga A Biedenkopf spielen, weitere Marburger „Leihgaben“ für diese Spielklasse seien nicht geplant. Damit ist auch klar, dass der TSV Caldern mit erster und zweiter Mannschaft im Kreis Marburg antritt. Der Verein hatte sich für einen Wechsel seiner Teams in den Nachbarkreis angeboten.

Saisonauftakt für Anfang September geplant

„In der Biedenkopfer A-Liga sind es 16 Mannschaften, bei uns 18, da muss nicht unbedingt noch eine abgegeben werden“, begründete Schmidt. In den BSF Richtsberg, die freiwillig aus der Kreisoberliga abgestiegen sind, sowie den Aufsteigern SG Rosphe, VfB Wetter II und Caldern – aus der Kreisliga B III kommt kein Team „hoch“ – gibt es vier neue Mannschaften in der Marburger A-Liga.

Fest steht auch die Zusammensetzung der Kreisoberliga Gießen/Marburg Nord: Ohne Richtsberg und den SV Eckelshausen, der ebenfalls freiwillig absteigt und künftig in der Biedenkopfer A-Liga antritt, dafür mit den Aufsteigern SV Großseelheim, TSV Amöneburg, SG Wommelshausen/Dernbach und SG Bunstruth/Haina besteht auch diese Liga nun aus 18 Mannschaften, zuvor waren es 17.

„Das ist eine Größenordnung, mit der wir eine reguläre Saison durchziehen können, wenn wir nicht zu spät starten“, ist Schmidt überzeugt. Aktuell plant der Hessische Fußball-Verband (HFV) den Auftakt für das erste September-Wochenende – auch für die Hessenliga sowie die Verbandsliga- und Gruppenliga-Staffeln, für die der HFV zuständig ist.

FSV Schröck versäumt die Meldefrist

Eine „große Überraschung“ hatte Peter Schmidt zur Mannschaftsmeldung für die Fußballsaison 2020/2021 mitzuteilen: Gruppenligist FSV Schröck ist nicht dabei. Für den Marburger Kreisfußballwart war sofort klar, dass es sich dabei nur um ein Versehen gehandelt haben kann.

Auch Trainer Maurice Jauernick sagte auf OP-Anfrage, dass es nur ein Versäumnis sein könne, was der Vorsitzende Bernhard Mankel bestätigte: „Es ist uns irgendwie durchgerutscht.“

Problem: Die Frist endete am Sonntag, 5. Juli – und sie ist nach den Regeln des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) einzuhalten. Und nun? „Müssen wir darüber sprechen“, antwortete Schmidt und äußerte die Überzeugung, dass unter Einbeziehung der HFV-Verantwortlichen schnell eine Lösung im Sinne des FSV gefunden wird.

Von Stefan Weisbrod