Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Lokalsport Basketballerin Jasmin Weyell wechselte im Sommer zum BC Marburg
Sport Lokalsport Lokalsport Basketballerin Jasmin Weyell wechselte im Sommer zum BC Marburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 07.11.2021
Marburgs Jasmin Weyell (links), bedrängt von Sarah Polleros vom Herner TC.
Marburgs Jasmin Weyell (links), bedrängt von Sarah Polleros vom Herner TC. Quelle: Thorsten Richter
Anzeige
Marburg

Mit Worten voller Dankbarkeit und fast demütig spricht Jasmin Weyell über ihre ersten Wochen und Monate beim BC Pharmaserv Marburg. „Ich nehme in den Spielen und im Training das mit, was geht. Ich freue mich einfach, mit meinen Idolen zu spielen und von ihnen zu lernen“, sagt die 22-Jährige, die vor der Saison vom Zweitligisten Rhein-Main Baskets an die Lahn gewechselt ist.

Zu ihren alten Mitspielerinnen und Verantwortlichen in ihren alten Verein, wie ihrem Heimatverein, dem TV Langen, steht die Masterstudentin des International Businessmanagement noch immer im Kontakt. „Es ist schön zu wissen, dass man mich nicht vergessen hat. Ich werde oft gefragt, wie es mir geht. Auch mit meinen Freunden in der Heimat und meiner Familie stehe ich im ständigen Kontakt“, berichtet die Flügel-Spielerin, die früher leistungsmäßig geturnt hat. Im Sommer 2013 wollte die Offenbacherin dann in eine Mannschaftssportart wechseln. „Ich habe zu meinen Eltern gesagt, dass ich alles ausprobieren möchte. Egal ob Fußball, Volleyball oder auch Trampolinspringen. Ich hatte Lust auf alles“, erinnert sich Weyell.

Wie es der Zufall so will, stand am nächsten Tag das erste Basketball-Training an, was sie bis heute nicht bereute, und ihr Weg führte sie nach Marburg. „Ich habe mich sofort in die Stadt Marburg verliebt. Ich mag es, dass hier an der Uni und auch generell alles kleiner ist“, sagt Weyell, die zuvor ihren Wirtschaftswissenschaften-Bachelor in Frankfurt machte.

Bereits im Sommer trainierte sie bei den Blue Dolphins mit und entdeckte bekannte Gesichter. „Steffi (Wagner, Anmerkung der Redaktion) kommt auch von hier und ich habe sie früher spielen sehen. Außerdem kannte ich Frieda (Schlebusch) vor meinem Wechsel bereits“, stellt Weyell fest.

Auf die Frage, welche basketballerischen Eigenschaften sie gerne von ihren Mitspielerinnen hätte, antwortet sie: „Ich hätte gerne den Wurfarm von Steffi, die Athletik von Rachel (Arthur), den Drive von Theresa (Simon) und die Spielübersicht von Marie (Bertholdt).“

Aus diesem Grund freue sie sich auch auf jedes Training, da ihre Team-Kameradinnen ihr auch nach der Einheit noch etwas beibringen würden. Ein weiterer Faktor für den guten Zusammenhalt in der Mannschaft sei BC-Coach Christoph Wysocki. „Er gibt uns das Vertrauen und die Unterstützung, die wir jungen Spielerinnen brauchen. Zudem ist er ein sehr offener Mensch und bezieht alle mit ein. Das ist schön zu wissen“, sagt Weyell.

Aber auch der Trainer selbst kommt fast gar nicht mehr aus dem Staunen über seine Neuzugänge raus: „Jasmin und auch Selma (Yesilova) sind einfach menschlich und basketballerisch tolle Mädchen. Beide sind immer dankbar für jedes Training und jede einzelne Einsatzminute. Außerdem haben beide eine positive Art, die das ganze Team mitreißt. Ich bin froh, dass beide in meiner Mannschaft sind.“

Von Leonie Rink