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In den hessischen Ligen soll’s Mitte August losgehen
In den hessischen Ligen soll’s Mitte August losgehen
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17:11 13.06.2021
Malte Braß trifft für den SV Großseelheim in einem Spiel gegen Borussia Momberg. Ab Mitte August, so der aktuelle Plan, sollen wieder Spiele in hessischen Amateurligen stattfinden. Foto: Miriam Prüßner
Malte Braß trifft für den SV Großseelheim in einem Spiel gegen Borussia Momberg. Ab Mitte August, so der aktuelle Plan, sollen wieder Spiele in hessischen Amateurligen stattfinden. Quelle: Miriam Prüßner
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Marburg

Es gibt einen Termin: Am 15. August soll in den allermeisten Männer-Spielklassen in Hessen die neue Saison beginnen. Darauf haben sich die Verantwortlichen des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) verständigt, wie der Marburger Kreisfußballwart Peter Schmidt und Jörg Wolf, Regionalbeauftragter Gießen/Marburg, am Sonntag auf OP-Anfrage bestätigten. Lediglich ein formaler Beschluss durch den Verbandsspielausschuss steht noch aus.

Je nach Liga beziehungsweise Kreis sind unterschiedliche Spielmodelle vorgesehen: Während etwa in den Kreisen Frankenberg und Biedenkopf mit Hin- und Rückspiel gespielt werden soll, ist für die Kreisoberliga Gießen/Marburg Nord und für die Kreisliga A Marburg vorgesehen, dass zunächst eine einfache Serie ausgetragen wird, ehe die jeweils besten sechs Mannschaften in Hin- und Rückspiel und mit separater Wertung Meister und Aufsteiger ermitteln. Die übrigen Teams ab Rang sieben sollen ihre Punkte mitnehmen und noch einmal gegen jede andere Mannschaft spielen. Er sei überzeugt, sagte Schmidt, „dass wir damit ein Modell gefunden haben, was sicherstellt, dass jede Mannschaft eine angemessene Zahl an Spielen haben wird“. In den Marburger B-Ligen – zumindest in den Staffeln I und II – soll es eine Hin- und eine Rückrunde geben.

Hessenliga-Modus ist noch offen

Bereits am Samstag hatte eine Besprechung der Hessenliga in Grünberg stattgefunden. 22 Mannschaften umfasst die Klasse in der kommenden Saison – so viele wie aktuell die Regionalliga Südwest hat. Eine erneute Mammutsaison mit 42 Spielen droht der Stadtallendorfer Eintracht aber wohl nicht. Nach der Besprechung scheint sicher: Entweder wird die Liga nach geografischen Gesichtspunkten in zwei Elfer-Staffeln geteilt oder nur eine einfache Serie gespielt. Bei beiden Varianten sind folgende Auf- und Abstiegsrunden vorgesehen. Bis Ende Juni soll der Modus feststehen, teilte der neue Klassenleiter Thorsten Bastian mit.

In der Verbandsliga Mitte – wie in den Staffeln Nord und Süd – sowie in der Gruppenliga Gießen/Marburg wird mit dem Modus aus Hin- und Rückrunde geplant, erklärte Wolf gegenüber der OP.

Von Stefan Weisbrod