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Lokalsport „Ibo“ Aral verstärkt Eintracht Stadtallendorf
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08:55 30.05.2020
Kehrt aus Halberstadt zurück zur Stadtallendorfer Eintracht: „Ibo“ Aral (vorn). Quelle: Imago
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Stadtallendorf

Nach Johannes Müller vom KSV Hessen Kassel hat Fußball-Hessenligist TSV Eintracht Stadtallendorf Ibrahim Mirza „Ibo“ Aral verpflichtet.

Der 19-Jährige spielte zuletzt in seinem ersten Seniorenjahr in der Regionalliga Nordost für Germania Halberstadt. Der Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bis Juni 2022 unterschrieben.

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„Ich konnte mir immer vorstellen zurückzukehren“, sagt der gebürtige Stadtallendorfer im OP-Gespräch. Bis zur E-Jugend spielte er sieben Jahre beim TSV, ehe es ihn über den VfB Marburg, den FSV Mainz 05, Kickers Offenbach, Eintracht Frankfurt und den FSV Frankfurt nach Halberstadt zog.

Für die Germania hat er 21 Partien in der vierten Liga absolviert und dabei ein Tor erzielt. „Halberstadt wollte meinen am Saisonende auslaufenden Vertrag gerne verlängern, und ich hatte noch zwei, drei andere Optionen“, verrät Aral. „Ich stand aber schon das ganze Jahr mit Dragan Sicaja in Kontakt.“ Der Eintracht-Coach sowie der Sportliche Leiter Fejz Hodaj „haben sich sehr um mich bemüht“.

„Diese Robustheit hat mir gut getan“

Jene entgegengebrachte Wertschätzung und die Entwicklungsmöglichkeiten hätten nicht nur ihn, sondern auch seinen Berater Stefan Becker überzeugt, begründet Aral seine Rückkehr. Seine Wohnung in Halberstadt hat er bereits gekündigt. „Es war aber sehr gut, mit Halberstadt Regionalliga-Erfahrung zu sammeln. In der Nordost-Staffel wird sehr zweikampfbetont gespielt. Diese Robustheit hat mir gut getan“, reflektiert der 19-Jährige.

Nach Daniel Vier (zum FSV Fernwald) stehen weitere Abgänge beim Hessenliga-Primus fest: Wie der Verein der OP mitteilte, verlassen Ersatzkeeper Florian Eidam und die jungen Offensivkräfte Philipp Basmaci, Liridon Krasniq und Marcel Schott (alle Ziel unbekannt) das Team, das ab kommender Saison aller Voraussicht nach wieder in der Regionalliga Südwest spielen wird (die OP berichtete mehrfach).

Von Marcello Di Cicco

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