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Lokalsport HFV empfiehlt: Nur ein Testspiel pro Woche
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11:00 27.01.2022
Lukas Krein vom SV Emsdorf (links) und Jonas Braun vom VfB Wetter im Kampf um den Ball. In der Gruppenliga geht es für beide Teams im März weiter, vorher stehen mehrere Testspiele auf dem Programm.
Lukas Krein vom SV Emsdorf (links) und Jonas Braun vom VfB Wetter im Kampf um den Ball. In der Gruppenliga geht es für beide Teams im März weiter, vorher stehen mehrere Testspiele auf dem Programm. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Sport, im Profi- wie im Amateurbereich, ist trotz der stark steigenden Corona-Infektionszahlen derzeit möglich. Auch viele Fußballteams haben die Vorbereitung auf die Restrunde begonnen, Testspiele sind terminiert. Dabei sind klare Regeln zu beachten. Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat diese um eine Reihe von Empfehlungen ergänzt.

Für erwachsene Sportlerinnen und Sportler gilt in „Hotspot“-Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 350, wie auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf eine ist, im Freien die 2G-Regelung, in Hallen wie auch in allen anderen Innenräumen die 2G-plus-Regelung. Der HFV empfiehlt, diese Regeln bereits ab dem C-Jugend-Alter anzuwenden. Und er rät, dass sich Kinder und Jugendliche vor gemeinsamen Trainingseinheiten oder Spielen testen sollten, sofern nicht am selben Tag in der Schule Tests stattgefunden haben. Es gehe darum, ein „zusätzliches Sicherheitspolster“ zu schaffen.

Alle zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nutzen

Aus demselben Grund hat der Verbandsschiedsrichterausschuss die Verantwortlichen in allen hessischen Kreisen mit hoher Inzidenz gebeten, auf die Ansetzung von ungeimpften Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern zu verzichten. Zugleich sollten für die Dauer der „Hotspot“-Regelungen auch keine ungeimpften Trainerinnen beziehungsweise Trainer oder Betreuerinnen beziehungsweise Betreuer eingesetzt werden. Anders als bei Spielerinnen und Spielern gilt für sie in Sportstätten die 3G-Regelung, sofern ihre Anwesenheit dort aus „dienstlichen Gründen“ erfolgt, sie müssen als nicht zwingend geimpft beziehungsweise genesen sein, sondern müssen lediglich einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen können.

„Freundschaftsspiele sind Motivation für Spieler und Trainer. Sie sollten aber nicht zum Infektionstreiber werden, da – wenn auch mit geringem Risiko – eine Infektion von einer Mannschaft auf die andere übergehen könnte“, heißt es in einer Mitteilung des HFV, der dazu rät, pro Mannschaft in jeder Woche nur ein Testspiel auszutragen, denn: „Je mehr Spiele ausgetragen werden, desto mehr Risiko besteht für eine externe Übertragung.“ Deshalb sollten sowohl bei Spielen als auch beim Training stets alle zur Verfügung stehenden Kabinen und Räumlichkeiten genutzt werden. Spieler aus Fahrtgemeinschaften sollten auch gemeinsam in einer Kabine sein und die Zuteilung auf die Kabinen sollte möglichst nicht verändert werden, empfiehlt der Verband.

Und: Wenn es einen Verdachtsfall innerhalb der Mannschaft gibt, sollte – wenn die betreffende Person in den Tagen zuvor Kontakt zu anderen Teammitgliedern gehabt hatte – bis zur Klärung durch einen eindeutigen Test komplett auf Trainingseinheiten verzichtet werden, ebenso auf Testspiele. Alle Empfehlungen seien zwar „rein optional“, würden aber zur „sicheren Aufrechterhaltung des Spiel- und Trainingsbetriebs“ beitragen, so der HFV in seiner Mitteilung.

Von Stefan Weisbrod