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18:57 12.09.2019
In der Bezirksoberliga wird es auch in der kommenden Saison wieder einen Derby-Fight zwischen Marburg/Cappel und Kirchhain/Neustadt geben.  Quelle: Thorsten Richter/Archiv
Marburg

Die Marburger Frauen starten mit einem neuem Team, Kirchhains Männer gehen mit geändertem Namen in die Runde.

Bezirksoberliga

  • MSG Kirchhain/Neustadt

Der TSV Kirchhain baut seine Kooperation mit dem VfL Neustadt weiter aus und startet in der neuen Saison mit insgesamt drei Teams auch bei den Männern als Spielgemeinschaft. „Der Hauptgrund für eine MSG ist, der Jugend eine Zukunftsperspektive bieten zu können. Wir wollen die Spieler binden und ihnen Möglichkeiten bieten, auf ihrem Niveau zu spielen ohne den Verein zu wechseln“, sagt der Kirchhainer Vereinsvorsitzende Sicco van der Mei.

Trainiert wird die Bezirksoberliga-Mannschaft der MSG Kirchhain/Neustadt künftig von Benedikt Blattner. Der bisherige Trainer Jan Lücker bleibt als Unterstützung dabei. Personell gibt es keine Abgänge und das Team wird durch Immo Petersen (HSG Marburg/Cappel) sowie Spieler aus der eigenen Jugend ergänzt.

Ansetzungen

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Als Saisonziel gibt Blattner den frühzeitigen Klassenerhalt aus: „Ich erwarte eine ausgeglichene Runde, man braucht vermutlich viele Punkte, um sicher zu sein.“

Das Training in der Vorbereitung zielte vor allem darauf ab, variabler zu sein. „Wir haben sehr gut trainiert. Es ging viel darum, Alternativen zu schaffen um Ausfälle kompensieren zu können“, sagt Blattner.

  • HSG Marburg/Cappel

Ebenfalls in der Bezirksoberliga spielt die erste Mannschaft der HSG Marburg/Cappel mit ihrem neuen Trainer Uwe Wöll, der in der Vorbereitung mit einigen „Marburg typischen Problemen“ (Wöll) zu kämpfen hatte. „Viele Spieler sind Studenten und in den Semesterferien in der Heimat, die Vorbereitung war deshalb schwierig und nur wenig kontinuierliches Arbeiten möglich“, sagt der frühere Marburger Spieler und ergänzt: „Für den Saisonbeginn werden wir nicht optimal vorbereitet sein.

Ab Oktober sieht es aber ganz gut aus und ich glaube ab da werden wir in Fahrt kommen.“ Unterstützt wird Wöll von Christoph Vogelbacher, der als Spieler-Co-Trainer fungiert, sowie Götz Karger, der als Torwart-Trainer fungiert. Personell gibt es derzeit einige Trainingsgäste, die aber noch nicht spielberechtigt sind. Nicht mehr dabei sind Jonathan Molzahn, Julian Barabas, Immo Petersen und Matze Reul.

  • Frauen

Eine Runderneuerung gab es bei den Frauen-Teams der HSG Marburg/Cappel. Lediglich vier Spielerinnen der Bezirksoberliga-Mannschaft der Vorsaison blieben dem Trainerteam Henning Dippel, der an den Spieltagen das Bezirksoberliga-Team betreut, und Kevin Radl, der für die A-Liga-Mannschaft verantwortlich zeichnet, erhalten.

„Viele haben aufgehört. Wir haben aber auch einige Neuzugänge und rechnen mit ein paar weiteren“, sagt Henning Dippel. Die beiden Teams trainieren seitdem gemeinsam und ein fester Kader für die Bezirksoberliga- sowie A-Liga-Mannschaft muss sich erst noch herauskristallisieren.

Insgesamt ist Dippel aber positiv gestimmt: „Wir waren anfangs etwas skeptisch wie es läuft, aber sind da jetzt guter Dinge“, sagt er nach erfolgreichen Vorbereitungsturnieren. „Rasen und Sandturniere zählen zwar nicht als Standortbestimmung für die Runde, aber es war gut für die Stimmung und wir haben uns gegen starke Teams gut präsentiert. Jetzt sind wir ganz froh, dass wir erst eine Woche später starten.“

Bezirksliga A

Für die Frauen der FSG Kirchhain/Neustadt geht es ohne große Veränderungen in die neue Runde. Dem Abgang von Viktoria Kling steht mit der reaktivierten Katharina Römer ein Neuzugang gegenüber. Dazu kommen einige Jugendspielerinnen. Auf der Trainerbank behält Jan Billek das Zepter in der Hand, den Co-Trainer-Posten übernimmt Lukas Bonk. Erklärtes Ziel ist der frühzeitige Klassenerhalt.

„Wir wollen auf keinen Fall erst so spät wie letzte Runde alles klar machen“, sagt Billek, der in der Vorbereitung viel wert auf individuelle Förderung seines jungen Teams legte. „Wir haben außerdem einiges verbessert, wo wir letzte Runde Probleme hatten“, sagt Billek. Nach dem Aufstieg der zweiten Marburger Frauen gibt es in der Bezirksliga A in diese Saison ein weiteres Derby.

Bezirksliga B

  • HSG Hinterland

Die HSG Hinterland startete mit einem Trainingscamp beim THW Kiel in die Saisonvorbereitung. „Wir wurden dort teils auch von einem Kieler Trainer gecoacht, das war schon eine coole Geschichte. So was macht man nicht alle Tage“, sagt Hinterlands Trainer Marius Pfeiffer, der nur noch im Notfall selbst aktiv eingreifen will.

Der Kader der Hinterländer bleibt derweil unverändert. Einzig Michael Goldmann wird etwas kürzer treten und vermehrt in der zweiten Mannschaft auflaufen. Als Saisonziel gibt der Coach den Platz der vergangenen Abschlusstabelle aus, damals war die HSG Sechster.

Ebenfalls in der Bezirksliga B spielen die zweiten Mannschaften der MSG Kirchhain/Neustadt und der HSG Marburg/Cappel sowie die erste Frauenmannschaft der HSG 
Hinterland.

Bezirksliga C und D

In der Bezirksliga C gehen die Frauen des TSV Eintracht Stadtallendorf sowie das zweite Frauen-Team der HSG Hinterland an den Start.
In der Bezirksliga D spielen die Stadtallendorfer Männer sowie die zweite Mannschaft der HSG Hinterland und die dritte Mannschaft der MSG Kirchhain/Neustadt um Tore und Punkte.

Der TV Cölbe wollte seine Männermannschaft in der C-Liga eigentlich zurückziehen, entschied sich dann aber eine Klasse tiefer zu spielen. „Es haben sich überraschend ein paar neue Leute gemeldet. Insgesamt sind fünf Spieler dazu gekommen, sodass wir bei ein paar Abgängen jetzt einen Kern von 14 Leuten haben“, erzählt der ehemalige Trainer und Abteilungsleiter Dirk Stawenow.

Trainiert wird das Team von Herbert Gärtner, der künftig nur noch im Notfall im Tor auflaufen wird. „Zwar hat die Staffel doch mehr Mannschaften als erwartet, aber wir freuen uns jetzt auf ein paar neue Derbys“, sagt 
Stawenow.

von Philipp Pawlik