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Lokalsport Europacup-Finalturnier in Belgien
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08:37 04.03.2020
Theresa Simon (hier im Vorrundenspiel gegen Brno) spielt mit dem BC Ende März in Belgien beim Final Four der CEWL. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Ob die Bundesliga-Spielzeit für den BC Pharmaserv Marburg nach dem letzten Hauptrunden-Spieltag am 14. März zu Ende ist, ist noch offen – eine kleine Chance auf den Einzug in die Playoffs besteht noch. Fest steht bereits, dass die Saison für die Blue Dolphins noch bis mindestens Ende des Monats geht: Am 28. und 29. März wird in Mechelen das Final Four der Central Europe Women League ausgetragen.

Für etwas Irritation bei den Marburger Vereinsverantwortlichen hat gesorgt, wie das Finalturnier durch den tschechischen Verband, der den Europacup-Wettbewerb organisiert, vergeben wurde: „Wir haben eine Anfrage gestellt und hätten gern erfahren, welche Voraussetzungen es für die Ausrichtung gibt“, erklärt Vorstand Björn Backes auf OP-Anfrage. „Wir haben dann als Antwort erhalten, dass das Final Four in Mechelen stattfindet.“

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Einige Fans reisen mit

Sauer ist Backes über die Vergabe nach Belgien allerdings nicht: „Das ist für uns gut zu erreichen, ebenso für unsere Fans. Einige von ihnen werden sich ein schönes Wochenende dort machen.“ Und die Spielerinnen mit ihrem scheidenden Trainer Patrick Unger wollen sich möglichst gut verkaufen.

Der CEWL-Finalist von 2018 – damals unterlag das Marburger Team im Endspiel CSM Satu Mare aus Rumänien – trifft als Tabellenzweiter der Vorrundengruppe B im Halbfinale auf Titelverteidiger Pistanske Cajky. Die Mannschaft aus der Slowakei  hatte in Gruppe A den ersten Platz belegt. Im zweiten Halbfinale begegnen sich Gastgeber Kangoeroes Basket Mechelen und BK Zabiny Brno aus Tschechien. Coach Unger freut sich auf das Turnier: „Wir haben uns den Einzug ins Final Four verdient. Wir gehen es ohne Druck an und schauen, was für uns möglich ist.“

Von Stefan Weisbrod

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