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Lokalsport Es brennt noch Licht im Keller
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17:48 23.03.2019
Jubel bei Stadtallendorf nach dem Treffer zum 1:0 per Elfmeter durch Tomislav Baltic. Quelle: Thorsten Richter
Stadtallendorf

Im Vergleich zur Vorwoche rotierte TSV-Coach Dragan Sicaja Alieu Sawaneh und Damijan Heuser aus der Startelf. Dafür begannen Andre Fließ und Laurin Vogt. Neben den Langzeitverletzten Dinler und Olujic musste Sicaja zudem auf Celik und Abdel-Ghani verzichten. Die Eintracht erwischte einen Traumstart und lag nach zwei Strafstoßtoren von Baltic bereits nach zwölf Minuten mit 2:0 in Führung. In der dritten Minute brachte Pirmasens Griess Döringer zu Fall, in der zwölften Minute wurde Vogt von Steil gelegt. Baltic blieb beide Male cool vom Punkt und erzielte seine Saisontor vier und fünf (Bester Torjäger der Eintracht). Auch in der Folgezeit hält Stadtallendorf gut dagegen und ist vor allem in den Zweikämpfen präsent. Trotz optischer Überlegenheit war für die Gäste aus Pirmasens am Stadtallendorfer Strafraum meistens Schluss. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Vier eine große Chance zum 3:0 liegen. Nach Flanke von Fliess verzog der Routinier aus zwölf Metern freihstehend (45.). Insgesamt sahen die 551 Zuschauer eine sehr kampfbetonte erste Hälfte, in der es bereits nach 15 Minuten drei Gelbe Karten gab.

Beide Teams spielten nach der Pause mit offenem Visier und erarbeiteten sich immer wieder gute Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Stadtallendorfs Laurin Vogt zum 3:0: Nach einem tollen Spielzug über die linke Seite bediente Fließ Vogt am "Fünfer", der die Führung somit ausbaute. Nur zwei Minuten später trafen die Gäste zum Anschluss. Pinheiros abgefälschter Flachschuss landete hinter Vincek im Tor (58.). Doch die Stadtallendorfer Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 62. Minute legte Vogt den Ball auf Nolte, der aus fünf Metern zum 4:1 einschob. Gegenwehr von den Gästen keimte in der Schlussphase nicht mehr auf, so dass die Eintracht erstmals in ihrer Regionalliga-Geschichte ein Spiel mit drei Toren Unterschied gewann.

von Marcello Di Cicco (aus dem Stadion) und Lukas Geil