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Lokalsport Eintracht punktet zum fünften Mal in Folge
Sport Lokalsport Lokalsport Eintracht punktet zum fünften Mal in Folge
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18:13 27.10.2019
Stadtallendorfs Felix Nolte (Mitte) sorgte gegen Bad Vilbel für das 1:0. Quelle: Thorsten Richter
Stadtallendorf

Beim knappen 2:1-Sieg im Achtelfinale des Hessenpokals beim SV Pars Neu-Isenburg hatte Eintracht-Trainer Dragan Sicaja seinen Leistungsträgern Jascha Döringer, Niko Jovic und Felix Nolte eine Verschnaufpause gegönnt. Im Ligaspiel stand das Trio wieder in der Startelf. Und Nolte hatte auch gleich die erste Chance. Nach einer Freistoßflanke von Damijan Heuser köpfte der Mittelstürmer knapp rechts vorbei (4.). Wenig später setzte sich Laurin Vogt nach Nolte-Zuspiel im Strafraum stark gegen zwei Verteidiger durch, scheiterte aber an Bad Vilbels Keeper Sadra Sememy (6.). Und auch die dritte Großchance brachte nicht die Führung: Nolte schickte Heuser, der enteilte der Bad Vilbeler Abwehr – schob aber frei vor dem Torwart vorbei (24.).

Die seit neun Spielen sieglosen Gäste setzten auf Konter. Einer davon führte fast zum 0:1. Doch Stadtallendorfs Keeper Dusan Olujic parierte gegen den Schuss von Ernad Dananovic (28.).
Danach verflachte die Partie etwas, das Tempo fehlte. Einmal allerdings machte die Eintracht das Spiel schnell – und wurde belohnt. Mit der schönsten Kombination bis dahin bediente Jascha Döringer Laurin Vogt und dessen Querpass schob Nolte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (39.).

In die zweite Hälfte starteten die Gastgeber vor 453 Zuschauern im Herrenwaldstadion zunächst etwas schlafmützig – schlugen aber nach einem ruhenden Ball doch früh zu. Muhamet Arifi brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, der einlaufende Kevin Vidakovics legte per Kopf ab und Laurin Vogt drückte den Ball zum 2:0 über die Linie (51.). Die sofortige Antwort blieb aus, weil der Distanzschuss von Dananovic rechts am Gehäuse von Olujic vorbei strich (52.).

Anschließend fiel Bad Vilbel im Spiel nach vorne nicht viel ein. Die Eintracht kontrollierte das Geschehen, ohne jedoch selbst konsequent auf das dritte Tor zu gehen. Einmal musste TSV-Keeper Olujic noch entscheidend eingreifen: Farid Affo schlenzte scharf Richtung Winkel, Olujic flog ins bedrohte Eck und parierte stark (77.).
Auf der Gegenseite sorgte Vogt mit dem 3:0 nach Vorlage des eingewechselten „Gui“ Appel Prestes da Silva für die endgültige Entscheidung (79.).
von Holger Schmidt (aus dem Stadion) und Philipp Pawlik