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Lokalsport Stadtallendorf trifft auf Regionalliga-Mitabsteiger Alzenau
Sport Lokalsport Lokalsport Stadtallendorf trifft auf Regionalliga-Mitabsteiger Alzenau
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07:58 25.09.2021
Fehlt dem TSV Eintracht gegen Alzenau: Malcolm Phillips.
Fehlt dem TSV Eintracht gegen Alzenau: Malcolm Phillips. Quelle: Foto: Thorsten Richter
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Stadtallendorf

1:1 spielte Eintracht Stadtallendorf in der Vorsaison beim FC Bayern Alzenau, mit einem 3:3 endete das Rückspiel der beiden Teams, die am Ende aus der Fußball-Regionalliga Südwest abgestiegen sind. Vor dem Aufeinandertreffen an diesem Samstag in der Hessenliga zu behaupten, die Mannschaften würden sich kennen, wäre aber nicht korrekt – und das nicht zu allererst, weil der Umbruch bei der Eintracht in diesem Sommer deutlich größer ausgefallen ist als in den vorherigen Jahren.

Weit mehr als 20 Spieler haben den FC Bayern, der sportlich seit langer Zeit im Hessischen Fußball-Verband beheimatet ist, verlassen, ähnlich viele sind neu im Kader von Trainer Murat Özbahar, der auch erst vor wenigen Monaten sein Amt als Nachfolger von Fabian Bäcker angetreten hat. So etwas wie die einzige Konstante ist Kapitän Marcel Wilke, der seit 2015 bei den Unterfranken spielt, einige Aufs und Abs mitgemacht hat. „Die Mannschaft hat mit Alzenau aus der Regionalliga nicht mehr viel zu tun“, sagt auch Stadtallendorfs Trainer Dragan.

Trainer Sicaja fordert mehr Engagement

Zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlage – das ist die bisherige Bilanz der Blau-Weißen, die damit als Tabellensiebter der Hessenliga-Staffel A vier Plätze und vier Punkte hinter der Eintracht rangieren. Sicaja interessieren solche Zahlen aktuell aber weniger, viel mehr geht es ihm um die Einstellung seiner Spieler. Er lässt durchblicken, dass die ihm zuletzt nicht vollends gefallen hat: „Wenn man erfolgreich sein will, muss man an seine Grenzen gehen. Mit wenig Aufwand viel Betrieb machen zu wollen, das geht nicht.“

Gegenüber dem 0:0 zuletzt beim 1. Hanauer FC muss der Coach mindestens eine Umstellung vornehmen: Malcolm Phillips, der zuvor mit konstant guten Leistungen überzeugt hatte, sah kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte. Sicaja pragmatisch: „Dafür kommt ein anderer Spieler in die Mannschaft. Wir müssen den Anspruch haben, Malcolms Fehlen kompensieren zu können.“

Von Stefan Weisbrod