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Lokalsport Eintracht scheidet im Hessenpokal aus
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19:05 04.05.2021
Spannende Zweikämpfe prägten am Mittwochabend die Partie von Eintracht Stadtallendorf gegen den FSV Frankfurt. Das Bild zeigt Eintracht Stadtallendorfs Jascha Döringer im Zweikampf mit FSV Frankfurts Leonhard von Schrötter. Foto: Nadine Weigel
Spannende Zweikämpfe prägten am Mittwochabend die Partie von Eintracht Stadtallendorf gegen den FSV Frankfurt. Das Bild zeigt Eintracht Stadtallendorfs Jascha Döringer im Zweikampf mit FSV Frankfurts Leonhard von Schrötter.  Quelle: Nadine Weigel
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Stadtallendorf

Einen offenen und ausgeglichenen Schlagabtausch lieferten sich beide Teams im ersten Durchgang, wobei der Tabellensechste der Regionalliga Südwest nach einer Viertelstunde optische Vorteile und mehr Tormöglichkeiten verbuchte. Die beste Chance hatte Muhamed Alawie, der den Ball nach einer scharfen Flanke von Ahmed Azaouagh aus kurzer Distanz mit dem Kopf ins lange Toreck weiterleitete, wo der FSV-Angreifer Eintracht-Torhüter Mateusz Abramowicz zu einer Glanzparade zwang (21.).

Powerplay ebbt ab

Nach einer halben Stunde ebbte das zehnminütige Powerplay der Gäste ab, die Eintracht gewann zunehmend Oberwasser, im letzten Spieldrittel tat sich das Liga-Schlusslicht der Südweststaffel aber schwer. Dennoch lag Jascha Döringer die Führung für den TSV auf dem Fuß: Der von Damijan Heuser auf dem linken Flügel angespielte Allrounder traf aus 20 Metern allerdings nur die Latte (38.).

Den besseren Start nach der Pause erwischte die Eintracht, die spielfreudig aus der Kabine zurückkehrte. Und doch war es der Gast, dem die Führung gelang: Nach einem Abpraller stand Alawie im Strafraum goldrichtig und stocherte den Ball aus kurzer Distanz ein (60.). Die Antwort der Platzherren folgte jedoch im Gegenzug, als Malcolm Phillips den Ball nach einer Ecke von Damijan Heuser ins lange Eck köpfte (61.). Glück hatte der TSV, dass Fabian-Herbert Burdenski wiederum nur eine Minute später einen Flachschuss aus 15 Metern nur knapp am Tor vorbeizog.

Eintracht wirft alles nach vorne

Nach fünf wilden Minuten wurde es ab Mitte eines erneut umkämpften Abschnitts ruhiger - allerdings nur etwas. Beide Teams drängten auf die Entscheidung. Vier Minuten nachdem Heuser eine Flanke von Mirco Geisler knapp am Tor vorbeigeköpft hatte, verwandelte Alawie einen Strafstoß zur 2:1-Führung; Ben-Luca Fisher hatte zuvor Andu Yobel Kelati zu Fall gebracht. Sicaja reagierte, indem er in Leon Lindenthal und Rolf Sattorov zwei Offensivkräfte ins Spiel brachte. Die Eintracht warf nun alles nach vorne, dem FSV bot sich Raum zum Kontern. In der 87. Minute verpasste es Arif Güclü, für die Vorentscheidung zu sorgen. Allein vor Abramowicz behielt der Keeper die Oberhand. In der Offensive blieb der TSV auch in der sechsminütigen Nachspielzeit zu ungenau, sodass am Ende eine 1:2-Niederlage und das Aus im Hessenpokal-Viertelfinale stand.

Ergebnisse und Ausblick

Hessenpokal, Viertelfinale: Eintracht Stadtallendorf - FSV Frankfurt 1:2, FC Bayern Alzenau - Kickers Offenbach 2:1, FC Gießen - SV Wehen Wiesbaden 1:2, Hessen Kassel - TSV Steinbach Haiger 0:3. Im Halbfinale spielen: FSV Frankfurt - SV Wehen Wiesbaden, FC Bayern Alzenau - TSV Steinbach Haiger (Partien laut Rahmenspielplan am 11./12. Mai).

von Marcello Di Cicco

(aus dem Herrenwaldstadion)

  • Einen ausführlichen Bericht gibt es in der Donnerstagsausgabe der OP.