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Lokalsport Eintracht Stadtallendorf muss in Quarantäne
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13:00 05.03.2021
Stadtallendorfs Fußball-Präsident Reiner Bremer (Mitte) muss einen Großteil seiner Mannschaft in Quarantäne schicken.
Stadtallendorfs Fußball-Präsident Reiner Bremer (Mitte) muss einen Großteil seiner Mannschaft in Quarantäne schicken. Quelle: Thorsten Richter
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Stadtallendorf

Ein Großteil der Mannschaft und des Betreuerstabes des Fußball-Regionalligisten TSV Eintracht Stadtallendorf muss bis Samstag, 13. März, in Quarantäne. Das hat das Gesundheitsamt des Landeskreises Marburg-Biedenkopf angeordnet, wie Stadtallendorfs Fußball-Präsident Reiner Bremer gestern der OP mitteilte. Die nächsten drei Pflichtspiele der Herrenwälder sind deshalb verlegt.

Wie die Regionalliga Südwest GbR mitteilte, findet das ursprünglich für morgen angesetzte Auswärtsspiel des TSV gegen die SV Elversberg nun am Dienstag, 23. März (19 Uhr), statt. Das am vergangenen Dienstag ausgefallene Gastspiel beim FK Pirmasens wurde auf Dienstag, 30. März (19 Uhr), verlegt. Das Heimspiel gegen Rot-Weiß Koblenz soll am Dienstag, 6. April (19 Uhr), nachgeholt werden. Die Spielverlegungen sind möglich, weil durch die Quarantäne-Anordnungen die Mindestzahl von 16 einsatzfähigen Spielern unterschritten wird.

PCR-Test bestätigt Infektion des Betreuers

Ein Teambetreuer wurde am Freitagabend vor dem Spiel gegen den FC Homburg mittels Schnelltest noch negativ getestet. Am Sonntag, also am Tag nach der Partie, zeigte er Symptome, die auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus hindeuteten. Ein am Montag erfolgter PCR-Test bestätigte 24 Stunden später die Infektion mit dem Virus, bei dem es sich um keine Mutante handelt. „Der Betreuer ist auf dem Weg der Besserung“, sagt Bremer. Zwei Spieler hätten sich nach der Diagnose vorsorglich mit PCR-Testungen absichern lassen, Ergebnisse lagen gestern noch nicht vor.

Der Corona-Fall ist der erste beim Regionalliga-Schlusslicht. Bisher hatte es lediglich einen Verdachtsfall bei einem Spieler gegeben, der eine vorsorgliche Quarantäne nach sich gezogen hatte. Trotz regelmäßiger Testungen zeigt sich Bremer nicht überrascht, dass die Eintracht nun erstmals betroffen ist. „Mich überrascht es eher, dass es bei 15 Testungen vorher keinen Fall gab“, sagt Bremer.

Von Marcello Di Cicco