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Lokalsport Stadtallendorf nach wilder Fahrt im Viertelfinale
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18:14 27.02.2022
Zogen mit der Eintracht ins Hessenpokal-Viertelfinale ein: Timo Cecen (links) und Amar Zildzovic.
Zogen mit der Eintracht ins Hessenpokal-Viertelfinale ein: Timo Cecen (links) und Amar Zildzovic. Quelle: Archivfoto: Thorsten Richter
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Zeilsheim

Mit einem 9:8 (3:3, 2:2)-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den SV Zeilsheim hat der TSV Eintracht Stadtallendorf das Viertelfinale des Fußball-Hessenpokals erreicht, in dem der Hessenligist nun auf Regionalligist TSV Steinbach Haiger trifft.

„Der Gegner war unheimlich motiviert, ist manchmal etwas über die Grenze hinausgegangen“, empfand Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja die Gangart der Gastgeber in einigen Situationen als ein wenig zu hart – wobei der Unparteiische sein Übriges dazu beigetragen habe, indem er die Spielweise zugelassen habe. In einer wilden Partie, in der die Gäste kurzfristig auf Abwehrspieler Malcolm Phillips (Quarantäne-Anordnung als Kontaktperson) verzichten mussten, machte die Eintracht ein Wechselbad der Gefühle mit. Erst ging sie in Führung (24.), geriet in Rückstand (47.) und ging in der Verlängerung zunächst wieder in Führung (109.) – zu zehnt, weil Kapitän Christopher Schadeberg zuvor eine Notbremse gezogen hatte, als er einen Schritt zu langsam war und deshalb mit Rot vom Feld musste (62.).

Ähnlich erging es in der 118. Minute „Mo“ Arifi, der die Ampelkarte sah. In doppelter Unterzahl kassierte Sicajas Elf in der letzten Minute der Verlängerung noch den Ausgleich. Der bis dahin sichere Keeper Tolga Sahin stand nicht gut, als ein Freistoß aus halbrechter Position zum 3:3 in seinem Kasten einschlug. Im Elfmeterschießen behielten Amar Zildzovic, Rolf Sattorov, Nick Bremer, Perry Ofori, Del-Angelo Williams und Leon Lindenthal die Nerven für die Eintracht.

Tore: 0:1 Arne Schütze (24.), 1:1 Raffael Grigorian (28., FEM), 2:1 Abdussamed Gürsoy (47.), 2:2 Timo Cecen (55.), 2:3 Del-Angelo Williams (109.), 3:3 Josef Sultani (120.).

SV Zeilsheim: Reining – Pitas, Auer, Hofmeier, Sultani, Grigorian (86. Kalata), Gürsoy, Hagley (118. Aykir), Fujiwara, Pandza, Tesfaldet.

TSV Eintracht Stadtallendorf: Sahin – Markovic (59. Bremer), Williams, Schütze, Heuser, Ofori, Arifi, Schadeberg, Zildzovic, Wiessner (60. Lindenthal), Cecen.

Schiedsrichter: Marius Ulbrich (Düdelsheim). Zuschauer: 200.

Rote Karte: Christopher Schadeberg (Stadtallendorf) wegen Notbremse (62.).

Gelb-Rote Karte: Muhamet Arifi (118., Stadtallendorf).

Von Marcello Di Cicco