Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Lokalsport 72 Kilometer für den guten Zweck
Sport Lokalsport Lokalsport 72 Kilometer für den guten Zweck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:52 22.03.2022
Selfie morgens gegen 8 Uhr bei Hachborn: Mario Euker mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern.
Selfie morgens gegen 8 Uhr bei Hachborn: Mario Euker mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Quelle: Privafoto
Anzeige
Kirchhain

„Ein voller Erfolg“ – dieses Fazit zieht Mario Euker nach dem kleinen Herzlauf. Rund 1 200 Euro an Spenden haben er und seine Mitstreiterin Dr. Dorothee Rogosch für einen guten Zweck gesammelt, möglicherweise steigt die Summe noch etwas. „Das Konto ist noch geöffnet“, sagt der Ausdauersportler, der im vergangenen Jahr mit seinem großen Herzlauf, bei dem er binnen eines Monats gut 2 000 Kilometer zurücklegte und damit einen Weltrekord aufstellte, von sich Reden gemacht hatte.

Diesmal waren er und Rogosch „nur“ etwa 72 Kilometer im heimischen Landkreis unterwegs, das an einem Tag. Kinderärztin und Hobby-Leichtathletin Rogosch hatte die Idee dazu. Euker war sofort davon begeistert, Geld für die Heilpädagogische Gemeinschaft in Kirchhain, die sich vorwiegend um Kinder mit Behinderung kümmert, zu sammeln. Selbst gaben sie je zwei Euro pro gelaufenem Kilometer.

Weiteres Geld kam von anderen Spenderinnen und Spendern, darunter Läuferinnen und Läufer, die sie ein Stück weit begleiteten. Insgesamt waren es 25 Personen, die mit ihnen unterwegs waren – „grandios“, wie Euker findet. Drei von ihnen waren den ganzen Tag dabei: Ann-Kathrin Kechel und Stefan Preiß, die ebenso wie Rogosch persönliche Distanzrekorde aufstellten, außerdem Johannes Stöhr aus Dreihausen, der kurz nach dem Start hinzukam und bis zum Ende dabeiblieb – „völlig überraschend“, wie Euker sagt, sich darüber freut, überhaupt einen „lieben Dank“ an „alle, die diesen Tag so einzigartig gemacht haben“, richtet.

Morgens um 7 Uhr ging der Lauf in Herzform (auf der Landkarte betrachtet) in Wittelsberg los. Gelaufen wurde zunächst in südwestlicher Richtung bis Bellnhausen, dann über Niederweimar, Marburg, wo am Aquamar ein Zwischenstopp gemacht wurde, Cölbe und Bauerbach nach Kirchhain zur Heilpädagogischen Gemeinschaft, wo die Läuferinnen und Läufer von den Jungen und Mädchen empfangen wurden. Die meisten von ihnen liefen später ein kleines Stück mit. Dominik, ein 14-jähriger Junge, blieb die etwa 19 Kilometer bis zum Ziel in Wittelsberg dabei. „Alle Achtung! Mit 14 hätte ich diese Distanz nicht geschafft“, sagt Euker.

Weitere Informationen zu Mario Euker, Kontakt- sowie Kontodaten für Spenden gibt es online unter www.mariosherzlauf.de.

Von Stefan Weisbrod