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Lokalsport Südkreis will Anschluss an Spitzengruppe
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11:00 11.05.2022
Lukas Goldbach von der FSG Südkreis (links, hier in einem Testspiel gegen Buchenaus Yannik Busch) kämpft mit seinem Team um den Aufstieg.
Lukas Goldbach von der FSG Südkreis (links, hier in einem Testspiel gegen Buchenaus Yannik Busch) kämpft mit seinem Team um den Aufstieg. Quelle: Stefan Weisbrod
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Südkreis

Spielabsagen aufgrund von Corona-Infektionen sind zum bitteren Alltag in den Fußballamateurligen geworden. So auch im hiesigen Landkreis. In der Aufstiegsrunde der Kreisliga A Marburg war am vergangenen Wochenende die Partie zwischen dem TSV Wohratal und der FSG Südkreis von einer coronabedingten Spielabsage betroffen. „Wir hatten vor dem Spiel einen positiven Corona-Test bei einem Spieler. Wir hoffen jetzt, dass wir keinen Ausbruch in der Mannschaft haben“, sagt FSG-Trainer Horst Prenzer.

Am kommenden Sonntag (15 Uhr) steht nun für das Team ein wichtiges Heimspiel gegen den FV Cölbe auf dem Programm. Die Marschroute für die Partie ist für Prenzer bereits klar: „Wir müssen hellwach sein. Wenn wir früh in Führung gehen, dann werden sich dadurch Räume für Konter öffnen, die wir nutzen können. Aber in jedem Fall müssen wir konzentriert auftreten.“

Sieg soll Aufstiegschancen wahren

Das klingt leichter gesagt als getan, denn mit der 0:3-Niederlage gegen die Spvgg Rauischholzhausen vor zwei Wochen hadert der Coach noch immer. Denn die eben genannten Vorgaben hätten gegen den Klub aus dem Ebsdorfer Grund nicht funktioniert. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns dann aber zwei Tore nach Standards gefangen“, fasst Prenzer als die Fixpunkte der Partie zusammen.

„Durch die letzten beiden Spiele haben wir den Kontakt an die Tabellenführung verloren. Wir müssen jetzt schauen, ob wir noch auf Tuchfühlung bleiben können“, sagt der Trainer, der feststellt, dass die Führungsgruppe „weg“ sei, wenn man die Partie gegen Cölbe nicht gewinne. Dabei ist die Mannschaft gut in die Aufstiegsrunde gestartet: mit Siegen gegen den TSV Wohratal und den RSV Roßdorf.

Jüngst folgten aber deutliche Niederlagen gegen Rauischholzhausen und ein 0:6 gegen Tabellenführer Neustadt. Doch dies sei der angespannten personellen Situation geschuldet. „In der Vorrunde haben wir gegen Neustadt noch 2:2 gespielt. In der Aufstiegsrunde waren wir chancenlos durch die vielen Ausfälle. Gegen Rauischholzhausen sah es ähnlich aus, da haben wir in der Vorrunde 0:0 gespielt“, sagt der Südkreis-Coach.

Ziel: Das Beste aus der Situation machen

Nun gehe es darum, das „Beste aus der Situation“ zu machen und dadurch den Kontakt an die oberen Plätze der Tabelle nicht vollends zu verlieren. Denn: Das Saisonziel war es, um den Aufstieg in der Kreisliga A mitzuspielen. „Die Leistungsdichte in der Runde ist hoch. Meiner Meinung nach sind die stärksten sechs Teams jetzt noch dabei“, sagt Prenzer.

Dabei habe der VfL Neustadt aus seiner Sicht dadurch einen Vorteil, dass sich das Team im Winter auf dem Kunstrasenplatz optimal auf die Saison vorbereiten könne. „Dazu kommt, wenn ich das richtig mitbekommen habe, dass sie alle Leistungsträger dabei haben“, sagt der FSG-Südkreis-Coach.

Von Leonie Rink