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Lokalsport Kreispokalfinale steigt in Biedenkopf
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21:35 18.04.2019
Strebt mit dem FV Breidenbach den Einzug in den Hessenpokal an: Trainer Björn Breuer. Quelle: Michael Hoffsteter
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Biedenkopf

Es ist das 64. Kreispokal-Finale in der Geschichte des Hinterlandes. 33 Mal stand der FV Breidenbach bereits im Endspiel, 31 Mal gingen die Perftaler als strahlender Cup-Sieger vom Platz. Kommt im Franz-Josef-Müller-Stadion morgen der 32. Erfolg für den Rekordgewinner hinzu?

„Der VfL Biedenkopf ist seit Jahren in einem tollen Entwicklungsprozess. Ich beurteile die Mannschaft nicht nach ihrem Momentum oder dem Tabellenplatz, sondern nach dem vorhandenen Potenzial“, warnt FVB-Coach Björn Breuer, „die Mannschaft wird brennen, befindet sich im Grenzgangsjahr, spielt zu Hause und wird daher versuchen, über sich hinauszuwachsen. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe und dem Gegner.“ Der Niederlaaspher lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass sein Team ein klares Ziel vor Augen hat: „Wir wollen den Pokalsieg und dann im Hessenpokal spielen.“ Dafür sei es wichtig, „direkt Zugriff zu bekommen“. Personell hat der FVB-Trainer alle Spieler an Bord.

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„Die Rollen sind klar verteilt“, meint unterdessen VfL Biedenkopfs Übungsleiter Marco D‘Ambrosio, „wir sind der Außenseiter, Breidenbach der hohe Favorit. Von daher haben wir nicht den großen Druck, unbedingt gewinnen zu müssen. Der liegt bei den Gästen.“

Sollte der Gruppenligist die Sensation tatsächlich schaffen, „wäre die Freude bei uns natürlich riesig“, sagt D‘Ambrosio, dessen Team sich „ebenbürtig verkaufen, aber nichts abschenken“ und sich keine Klatsche einfangen will. „Wir spielen zwar nicht die beste Runde in der Gruppenliga und sind auch etwas angeknockt. Doch vielleicht kann dieses Spiel der Dosenöffner sein für die restlichen Partien“, ergänzt der (Noch)-Übungsleiter des VfL Biedenkopf. Er wird in der kommenden Saison als Cheftrainer von Vladimir Kovacevic (zuletzt FC Ederbergland) abgelöst.

von Herbert Lenz