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Qualifikant Milan Welte scheitert im Viertelfinale
Qualifikant Milan Welte scheitert im Viertelfinale
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21:13 09.07.2021
Starke Vorstellung, aber im Viertelfinale ist am Freitag Schluss gewesen: Qualifikant Milan Welte.
Starke Vorstellung, aber im Viertelfinale ist am Freitag Schluss gewesen: Qualifikant Milan Welte. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Hat am Ende die Kraft gefehlt? „Nein, daran hat es nicht gelegen“, sagte Milan Welte nach seiner Viertelfinal-Niederlage gegen Ryan Nijboer. „Ich habe am Schluss zu viele leichte Fehler gemacht, mein Gegner hat die am Ende ausgenutzt.“ So ärgerte sich der seit wenigen Tagen 20-Jährige über seinen letzten Satz, nicht aber über den Auftritt bei den Marburg Open insgesamt.

Vier Matches hatte er bereits erfolgreich hinter sich gebracht, zunächst die Qualifikation überstanden, dann den Israeli Daniel Cukierman mit 6:4, 6:4 besiegt und am Donnerstag Neo Niedner eindeutig mit 6:2, 6:1 bezwungen. Am Freitagnachmittag lief es dann auch gegen Nijboer zunächst sehr gut. Welte nahm dem Niederländer dessen drittes Aufschlagspiel ab, gewann den ersten Satz mit 6:4. Im zweiten Durchgang holte sich sein Gegner dann ein Break zum 4:2 und den Satz mit 6:3. Die Luft schien in der Folge etwas raus zu sein. Sofort ließ Welte ein Break zu, ein weiteres zum 1:4, am Ende stand es 1:6.

Trotzdem: Der Youngster aus dem Saarland nimmt von einem „echt guten Turnier“ eine Menge Selbstvertrauen mit – und drei Weltranglistenpunkte, durch die er im ATP-Ranking von Platz 909 in den 800er-Bereich springen wird; den hatte er bislang noch nicht erreicht.

Für Nijboer geht es im Halbfinale gegen Nick Hardt weiter. Der Dominikaner gewann sein Halbfinale gegen den Schweden Jonathan Mridha glatt in zwei Sätzen. Auch Marko Tepavac, der ebenfalls in zwei Sätzen gegen den an Position fünf gesetzten Spanier Alvaro Lopez San Martin – den letzten gesetzen Spieler im Wettbewerb – gewann, hat die Vorschlussrunde erreicht, sein Kontrahent dort ist aber noch offen: Die Begegnung zwischen den beiden Deutschen Henri Squire und Titelverteidiger Louis Weßels wurde am frühen Freitagabend beim Stand von 3:6, 2:1 unterbrochen, nachdem starker Regen eingesetzt hatte. Das Match soll am Samstag ab 11 Uhr fortgesetzt, anschließend sollen die Halbfinals ausgetragen werden. Das Endspiel ist für Sonntag, 13 Uhr, geplant.

Der Samstag soll mit dem Finale der Doppelkonkurrenz abgeschlossen werden, frühestens um 17 Uhr soll das Match beginnen. Tim Handel und Yannik Steinegger sind dabei. Offen ist allerdings, ob das deutsch-schweizerische Duo auf die Niederländer Daniel De Jonge und Guy Den Ouden oder auf die Deutschen Maik Steiner und Patrick Zahraj trifft. Das Halbfinale fiel am Freitagabend dem Regen zum Opfer und soll am Samstag, ebenfalls ab 11 Uhr, nachgeholt werden.

Von Stefan Weisbrod

Ergebnisse und Ansetzungen

Am Freitag haben gespielt

Einzel, Viertelfinale: Nick Hardt (Dominikanische Republik) – Jonathan Mridha (Schweden) 6;4, 7:6 (7:2); Alvaro Lopez San Martin (Spanien) – Marko Tepavac (Serbien) 5:7, 3:6; Ryan Nijboer (Niederlande) – Milan Welte (Deutschland) 4:6, 6:3, 6:1.

Doppel, Viertelfinale: Aleksandre Metreveli (Georgien)/Marko Tepavac (Serbien) – Daniel De Jonge/Guy Den Ouden (beide Niederlande) 1:6, 6:4, 4:10; Alexander Donski (Bulgarien)/Jonathan Mridha (Schweden) – Maik Steiner/Patrick Zahraj (beide Deutschland) 6:3, 3:6, 8:10; Halbfinale: Karlo Cubelic/Paul Wörner (beide Deutschland) – Tim Handel (Deutschland)/Yannik Steinegger (Schweiz) 4:6, 6:2, 7:10.

Am Samstag sollen spielen

Einzel, Viertelfinale: Henri Squire (Deutschland) – Louis Weßels (Deutschland) Fortsetzung beim Stand von 3:6, 2:1 (11 Uhr); Halbfinale: Nijboer – Hardt (13 Uhr); Sieger Viertelfinale – Tepavac (15 Uhr).

Doppel, Halbfinale: Steiner/Zahraj – De Jonge/Den Ouden (11 Uhr); Finale (17 Uhr).

Am Sonntag um 13 Uhr soll das Einzel-Finale stattfinden.

Die Zeiten geben den frühestmöglichen Beginn an. Kurzfristige Änderungen sind möglich.