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Lokalsport Blue Dolphins müssen in Heidelberg ran
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10:58 23.02.2021
Marie Bertholdt (links; hier gegen Halles Klaudia Grudzien) gastiert mit dem BC Pharmaserv in Heidelberg.
Marie Bertholdt (links; hier gegen Halles Klaudia Grudzien) gastiert mit dem BC Pharmaserv in Heidelberg. Quelle: Tobias Hirsch
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Marburg

Endspurt in der Bundesliga-Hauptrunde: Fünf Spiele stehen für den BC Pharmaserv Marburg noch auf dem Programm – und dann die Playoffs, danach sieht es aktuell zumindest aus. Im Spiel bei den SNP Bascats des USC Heidelberg geht’s für die Blue Dolphins nicht nur darum, den siebten Tabellenrang zu festigen, sondern auch näher an die davor platzierten Teams heranzurücken, die Ausgangsposition für die K.-o.-Spiele eventuell noch zu verbessern.

Mit der Leistung beim 66:40-Sieg am vergangenen Samstag (20. Februar) gegen Halle war Christoph Wysocki weitgehend zufrieden. „Wir haben die zwei Schritte, die wir in Göttingen zurück gemacht haben, wieder nach vorne gemacht“, sagte der BC-Cheftrainer, erinnerte dabei noch mal an die enttäuschende Leistung bei der 59:64-Niederlage drei Tage zuvor in Südniedersachsen. „Viel hängt aktuell davon ab, wie wir regenerieren. Wenn wir müde sind, können wir nicht unsere Leistung bringen.“

Bertholdt ist einsatzbereit

Die Energie, die in Göttingen fehlte, brachten die Marburger Bundesliga-Basketballerinnen in eigener Halle gegen Halle wieder aufs Parkett. Sonntag (21. Ferbruar) hatten die Spielerinnen dann frei, Montag und gestern (23. Februar) standen zwar Einheiten auf dem Programm, aber: „Da passiert jetzt nichts mehr, was Kraft kostet. Wir brauchen die Kraft in den Spielen.“ Denn auch in dieser Woche steht noch eine zweite Partie auf dem Programm – am Sonntag in Hannover.

Neben den langzeitverletzten Steffi Wagner und Mali Sola sind alle Spielerinnen fit, auch Marie Bertholdt ist einsatzbereit. Die Flügelspielerin und eine Gegenspielerin stießen am Samstag mit den Köpfen gegeneinander, Bertholdt wirkte anschließend benommen. „Ihr hat etwas der Kopf gebrummt, aber ihr geht es wieder gut“, erklärt Vorstandsmitglied und Teammanager Stefan Gnau.

„Viel Steigerungsbedarf“

Das Hinspiel gegen Heidelberg gewann das Marburger Team vor genau einem Monat knapp mit 64:61, Bertholdt hatte mit 23 Punkten großen Anteil am Erfolg. Seitdem unterlagen die Bascats auch gegen Osnabrück (61:64) und zuletzt trotz 26 Punkten der US-Amerikanerin Fallyn Freije in Hannover (71:97).

„Die Verteidigung war schlecht, wir haben auf Offensive gebaut und die Defense vergessen. Unser Reboundverhalten war nicht gut“, wurde Trainer Dennis Czygan nach der deutlichen Niederlage auf der Vereinswebsite zitiert. Für die Partie gegen den BC gebe es „viel Steigerungsbedarf“. Mit drei Siegen belegt Heidelberg den letzten Platz, hat mit 15 Spielen aber drei Partien weniger ausgetragen als die Konkurrenten auf den Plätzen neun bis elf. Playoff-Platz acht ist bereits sechs Pluspunkte entfernt.

Von Stefan Weisbrod

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