Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Lokalsport BC Marburg kann (fast) alles klarmachen
Sport Lokalsport Lokalsport BC Marburg kann (fast) alles klarmachen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:31 25.02.2020
Katlyn Yohn (Mitte) sucht in der Partie gegen Halle eine Anspielstation.  Quelle: Nadine Weigel
Anzeige
Osnabrück

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Vier Spieltage stehen noch an. Der Abstiegskampf geht auch für den BC Pharmaserv Marburg weiter. Allerdings spricht vieles dafür, dass die „Blue Dolphins“ Erstligist bleiben.

Noch stehen die Marburgerinnen auf dem gesicherten Rang neun. Fakt ist, dass Playoff-Platz acht, der vor der Saison als Minimalziel ausgegeben wurde, kaum mehr erreicht werden dürfte. Die Gründe, dass es stattdessen um den Klassenerhalt geht, sind hinlänglich bekannt: Insbesondere eine Verletztenmisere großen Ausmaßes trug dazu bei.

Anzeige

Beim Blick auf die Tabelle und auf das Restprogramm der sich im Abstiegskampf befindenden Mannschaften können die „Blue Dolphins“ allerdings optimistisch nach vorn blicken – zumindest, wenn man die Papierform betrachtet.

Saarlouis hat wohl die schlechtesten Karten

Schlusslicht TV Saarlouis hat mit nur sechs Punkten auf der Habenseite die schlechtesten Karten, zuletzt gelang jedoch ein großer Coup: Das Team gewann beim Tabellendritten Nördlingen. Ein Sieg, mit dem wohl nur die wenigsten Experten gerechnet hätten.

Als zweiter Absteiger stünde derzeit der SV Halle fest. Die Mannschaft hat aber nur zwei Punkte weniger auf dem Konto als Heidelberg und Marburg. Allerdings spricht das Restprogramm gegen Halle: Es ist kaum davon auszugehen, dass Halle in den Spielen in Wasserburg (2.), in Herne (4.), gegen Keltern (1.) und in Heidelberg (10.) mehr als zwei Punkte holen wird.

Sollte also für Halle nur ein Sieg herausspringen und Marburg all seine restlichen vier Partien verlieren, hätte Marburg aufgrund des direkten Vergleichs, der gewonnen wurde, immer noch die Nase vorn.

Basketball-Bundesliga

Hier geht's zur Tabelle.

Selbst wenn dem SV Halle zwei Siege gelingen würden, wäre der BC Pharmaserv Marburg mit nur einem Erfolg aus den letzten vier Spielen gerettet. Das Team von Trainer Patrick Unger tritt noch zu Hause gegen Saarlouis und Hannover sowie auswärts in Göttingen und Osnabrück an. Berücksichtigt man also die Papierform, kann der BC bereits am Sonntag, 23. Februar, (fast) alles klarmachen. Voraussetzung ist ein Sieg bei den Panthers Osnabrück.

Wer gegen die Niedersachsen im Kader steht, war am Donnerstag noch offen. Alexandra Wilke, Stephanie Wagner, Theresa Simon und Tonisha Baker zogen sich am Mittwochabend in der letzten Vorrunden-Partie der Central European Women League bei Zabiny Brno (63:87) einige Blessuren zu. Wilke spielte gar nur zehn Minuten.

Bis Donnerstagabend war noch nicht klar, wie schwer die eine oder andere Verletzung sein könnte. BC-Vorstandsmitglied Björn Backes gab am Nachmittag jedoch Entwarnung: „Wenn die Verletzungen schwerwiegender wären, wüsste ich es bereits zum jetzigen Zeitpunkt.“

von Michael E. Schmidt

Anzeige