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Lokalsport Hirschhäuser läuft bei den „Deutschen“ auf Rang sechs
Sport Lokalsport Lokalsport Hirschhäuser läuft bei den „Deutschen“ auf Rang sechs
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14:58 05.05.2021
Alexander Hirschhäuser.
Alexander Hirschhäuser.
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Mainz

Mit einer weiteren Topzeit und einer sehr guten Platzierung machte der Marburger Alexander Hirschhäuser (ASC Breidenbach) als Sechster bei den Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter in Mainz (Sportanlage des TSV Schott Mainz) mit einer Zeit deutlich von unter 30 Minuten (29:50,94) von sich reden.

Eigentlich sollten die Meisterschaften in Mittweida/Sachsen ausgetragen werden, doch aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie musste der Landesverband die Titelkämpfe an den DLV zurückgeben, der sie dann kurzfristig nach Mainz vergab.

Nur 19 Starter

Auch dort musste dann aufgrund der Inzidenz-Zahl über 100 die neue gesetzliche Notbremse gezogen werden. Die Folge war, dass nur Kader- und Berufssportler starten durften. Von 32 gemeldeten Männern gingen schließlich 19 Athleten an den Start. Um bei der DM starten zu können, musste schnell gehandelt werden, und der HLV stellte extra für Erwachsene einen entsprechenden Landeskader auf.

Dadurch konnte auch Alexander Hirschhäuser, der sich selbst als ambitionierter leistungsorientierter Freizeitläufer bezeichnet, starten. Für Trainer und Vater Walter Hirschhäuser hatte es zuvor viele Telefonate bedeutet, um das Startrecht für seinen Sohn zu bekommen. Schließlich erreichte der 28-jährige gebürtige Oberdietener Alexander Hirschhäuser, der jetzt in Marburg wohnt und in Naturwissenschaften promoviert, alles, was er sich vorgenommen hatte.

Top-Ten-Platz war der Wunsch

„Ich habe gut trainiert und strebe einen Top-Ten-Platz und eine Endzeit von unter 30 Minuten an,“ sagte er im Vorfeld. Am Ende gingen nach 25 Runden mit Platz sechs und der Endzeit in 29:50,94 Minuten alle seine Wünsche in Erfüllung. „Natürlich wäre ich gerne schneller gelaufen. Meine Bestzeit steht seit dem letzten Jahr bei 29:33,09 Minuten, aber Meisterschaftsrennen werden auf Platz gelaufen und der war für mich schon Extraklasse,“ ergänzte Hirschhäuser.

An der Spitze sah man bei den Männern bis vier Runden vor Schluss ein spannendes Rennen. Schließlich setzte sich Nils Voigt (TV Wattenscheid) in 28:11,32 Minuten und persönlicher Bestzeit gegen den Regensburger Simon Boch 28:22,75 Minuten durch. Bei den Frauen setzten sich die Zwillinge Rabea und Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) in 32:55,96 bzw. 33:02,87 Minuten durch.

Von Helmut Schaake