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Hessen "Wahnsinnig schwere Entscheidung": Heinevetter wechselt
Sport Hessen "Wahnsinnig schwere Entscheidung": Heinevetter wechselt
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13:12 08.04.2019
Berlins Torwart Silvio Heinevetter reagiert während des Spiels. Quelle: Axel Heimken/Archiv
Melsungen

Über diesen Entschluss hat sich Silvio Heinevetter viele Gedanken gemacht. Der Handball-Nationaltorhüter bezeichnete es als "wahnsinnig schwere Entscheidung", im Sommer 2020 die Füchse Berlin zu verlassen und zum Bundesliga-Rivalen MT Melsungen zu wechseln. "Die MT Melsungen hat mir viel Wertschätzung entgegengebracht und um mich gekämpft, wie man es sonst nur für eine tolle Frau macht", schrieb der 34-Jährige am Montag auf seinem Instagram-Profil. Heinevetter unterschrieb bei den Nordhessen einen ab 2020 gültigen Zweijahresvertrag mit beidseitiger Option auf ein weiteres Jahr.

Heinevetter ist nach Rückraumakteur Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) der zweite Nationalspieler, den die Melsunger für die übernächste Spielzeit verpflichten. Außerdem gehören schon jetzt die Nationalspieler Julius Kühn und Finn Lemke sowie der zuletzt nicht mehr von Bundestrainer Christian Prokop berücksichtigte Ex-Europameister Tobias Reichmann zum MT-Kader.

Heinevetter aber wird der mit Abstand bekannteste Spieler sein, der zu den ambitionierten Melsungern kommt. "Durch seine Beziehung zu Schauspielerin Simone Thomalla (seit 2009) hat Silvio Heinevetter einen Bekanntheitsgrad erreicht, der weit über den Handballsport hinausreicht", heißt es in der MT-Mitteilung vom Montag.

Heinevetter, der seit 2009 bei den Füchsen im Tor steht und 190 Länderspiele absolvierte, wird in Melsungen die Nachfolge von Johan Sjöstrand antreten, dessen Vertrag im Sommer 2020 ausläuft. "Er war unser Gesicht", sagte Füchse-Manager Bob Hanning. Man wird aber nicht im Groll auseinander gehen. "Es ist ja legitim zu gehen. Wir haben ihm viel zu verdanken", sagte Hanning. Der 51-Jährige wird sich nun auf die Suche nach einer neuen Nummer eins begeben müssen: "Aber wir haben ja noch anderthalb Jahre Zeit." Ein Abschied von Heinevetter schon vor 2020 sei nicht angedacht, sagte Hanning.

dpa

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