Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hessen Marathon-Chef Schindler sieht Kipchoges Coup kritisch
Sport Hessen Marathon-Chef Schindler sieht Kipchoges Coup kritisch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:42 22.10.2019
Marathon-Chef Jo Schindler. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

"Ich finde es schade, dass für den Läufer, der in einem normalen Rennen unter zwei Stunden bleibt - und ich bin überzeugt, dass wir das noch erleben werden - immer ein Makel bleiben wird", sagte Schindler. "Weil es bereits einen gab, der das geschafft hat - wenn auch nicht regelkonform. Das wissen aber dann nur noch die Spezialisten."

Der Kenianer Kipchoge war am 12. Oktober in Wien als erster Mensch einen Marathon in weniger als zwei Stunden gerannt. Der Olympiasieger lief quasi unter Laborbedingungen und unter anderem von 41 Tempomachern unterstützt. Der offizielle Weltrekord liegt bei 2:01:39 Stunden, aufgestellt von Kipchoge 2018 beim Berlin-Marathon. Für einen Start des 34-Jährigen in Frankfurt hätte Schindler viel Geld hinlegen müssen: "Ich nehme mal an, dass man alles in allem unter 400 000 Euro nicht weg käme."

Schindler unterscheidet in seiner Bewertung "zwischen dem Läufer und der Veranstaltung" in Wien: Kipchoge habe eine historische Leistung erbracht, weil er es geschafft habe, 42,195 Kilometer in 2:50 Minuten je Kilometer zu laufen. "Trotzdem ist das Drumherum seiner Leistung für mich nicht beispielhaft, da hierbei die internationalen Wettkampfregeln verletzt wurden." Die Zeit wurde vom Leichtathletik-Weltverband auch nicht als Weltrekord anerkannt.

dpa

Mit der Verpflichtung von Lonah Salpeter hoffen die Veranstalter des Frankfurt-Marathons auf eine Zeit erstmals unter 2:20 Stunden bei den Frauen. Die Israelin mit kenianischer Abstammung hat beim Sieg in Prag ihre Bestzeit von 2:19:46 Stunden aufgestellt.

21.10.2019

Der entthronte Ironman-Weltmeister Patrick Lange hat sein vorzeitiges Aus auf Hawaii noch einmal begründet und sich rund eine Woche nach dem Rennen "mit einem Lebenszeichen" gemeldet.

20.10.2019

Der zurückgetretene Basketball-Star Dirk Nowitzki (41) hat keine Probleme damit, wenn seine Kinder in seine Fußstapfen treten. Wenn sie Basketball-Profis werden wollten, würde er das unterstützen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

18.10.2019