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Fußball Von Barsinghausen nach Brasilien
Sport Fußball Von Barsinghausen nach Brasilien
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22:16 03.09.2012
Von Heiko Rehberg
Ein Neuer in Barsinghausen: Torwart Manuel Neuer (M.) und Bayern-Teamkollege Toni Kroos (l.) gehörten zu den ersten Nationalspielern, die gestern im Mannschaftsquartier am Deister eintrafen.
Ein Neuer in Barsinghausen: Torwart Manuel Neuer (M.) und Bayern-Teamkollege Toni Kroos (l.) gehörten zu den ersten Nationalspielern, die im Mannschaftsquartier am Deister eintrafen. Quelle: Petrow
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Hannover

Nach drei Jahren endlich mal wieder die Nationalmannschaft zu Gast – zuletzt gab es in der AWD-Arena am 9. September 2009 einen 4:0-Sieg gegen Aserbaidschan –, das ist eigentlich ein Grund zur Freude. Doch die wurde etwas getrübt, als sich herausstellte, dass es am kommenden Freitag (20.45 Uhr, live im ZDF) gegen die Färöer geht. Vielen Fans ging es da wie den Verantwortlichen eines Fünftligisten, der im Pokalwettbewerb auf den FC Bayern oder Borussia Dortmund hofft und dann Rot-Weiß Erfurt als Gegner zugelost bekommt.

Über die Attraktivität des Gegners Färöer muss man nicht streiten – es gibt sie nicht. Aber die Partie am Freitag hat trotzdem ihren Reiz, denn Hannover ist der Auftakt einer spannenden Reise, die am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro enden soll. An diesem Tag wird dort das Endspiel der Weltmeisterschaft angepfiffen. Und wenn die deutsche Mannschaft dieses Finale erreichen sollte, dann wird es heißen: Damals, in Hannover ...

Okay, Schluss mit der Träumerei. Gegen die Färöer geht es um die ersten Punkte in der Qualifikation, Dienstag in einer Woche folgt dann die unangenehmere Aufgabe in Wien gegen Österreich. „Wir wollen gleich am Anfang ein Zeichen setzen und die Führung in der Gruppe übernehmen“, sagte Bundestrainer Joachim Löw, der mit den Nationalspielern Quartier in der Sportschule in Barsinghausen bezog und dort heute das erste Mal trainieren wird. Bis Montag bleiben Löw und Co. im Deister. Erstmals seit der EM hat der Bundestrainer sein Team über einen längeren Zeitraum beisammen. „Wir wollen weiterhin begeisternden und erfolgreichen Fußball spielen“, sagte Löw. Das große T-Wort nahm er nicht in den Mund. Aber vom Titel wird gewiss noch oft genug die Rede sein auf dem langen Weg nach Rio.

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